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They used to sing about the birds and the bees…

Halló aus Island und willkommen zu unserem wohl letzten Blogeintrag dieser Reise.

Island!!

Unfassbar schön, nur leider etwas grau, verschneit und windig im Moment. Wir sind nun fast drei Tage hier (sind knapp dem Schneesturm in New York entkommen, was ein Glück!) und schon sehr begeistert von Land und Leuten!

Reykjavik ist schön und klein und wir haben es in der kurzen Zeit in der wir hier sind schon fast komplett gesehen. Insgesamt ist Island ungefähr nur dreimal so groß wie die Niederlande und hat knapp 370.000 Einwohner (weniger als Duisburg…). Alles erinnert recht stark an Neuseeland (abgesehen vom Schnee natürlich).

Unser Hostel heißt „KEX“ was übersetzt so viel heißt wie Keks und ist wunderschön, mit Abstand das schönste Hostel der Reise (bzw. wohl auch das schönste Hostel in dem wir je waren). Die Leute, die wir hier bis jetzt hier kennengelernt haben sind alle unfassbar nett, was unter anderem auch dazu führte, dass wir gestern einen spontanen Roadtrip mit drei unserer Mitbewohner machten. Raus ging es aus Reykjavik und ab ins „echte“ Island. Schnee, Eis, Wasserfälle, Vulkane, Gletscher und schwarze Strände. Traumhaft schön, wir können es kaum erwarten nochmal im Sommer herzukommen. Ist ja praktischerweise auch nur knapp 3 Flugstunden von uns entfernt.

Leider ist das Wetter mal wieder nicht so auf unserer Seite und unsere Nordlichter Tour wurde schon zweimal abgesagt. Hoffentlich haben wir die nächsten Tage noch Glück. Im Moment sitzen wir in einem sehr gemütlichen Cafe voll mit alten Sofas und Sesseln, trinken heiße Schokolade und schauen dem Schneetreiben draußen zu. Heute Nachmittag werden wir in uns gemütlich in einen von Reykjaviks vier Hot Tubs setzen, den Kopf in den Schnee halten während alles vom Kopf abwärts im heißen Wasser entspannt.

Morgen werden wir zu unserem nächsten und letzten Roadtrip aufbrechen (wieder mit zwei unserer Mitbewohner, Roy und Elise, beide aus Australien) um ein Stück des Golden Circles (eine der bekanntesten Touristenrouten gesäumt von Wasserfällen, Geysiren und Seen) zu erkunden. Donnerstag wird dann nochmal entspannt und wir werden versuchen uns schonmal kopfmäßig ein bisschen auf Zuhause einzustellen.

Sonst haben wir die letzten Tage mal ein bisschen gerechnet, überlegt und kurz ein paar Fakten der letzten knapp 10 Monate zusammengefasst:

In genau 303 Tagen in denen wir unterwegs waren, haben wir ungefähr 50.350km zurück gelegt (Luftlinie, bedenkt man zum Beispiel die verqueren Busrouten in Asien kommen wahrscheinlich noch ein paar Kilometer mehr dazu).

Wir haben 10 Länder auf 4 Kontinenten besucht, in 23 verschiedenen Hostels und auf 6 Sofas bei unterschiedlichen Leuten auf der ganzen Welt übernachtet.

Zusammen haben wir 14 ½ Bücher gelesen, 5 paar Schuhe durchgelaufen, sind 2 mal per Anhalter gefahren und haben 2 Musicals besucht.

Dinge die wir verloren haben/die kaputt gegangen sind/oder die wir dummerweise irgendwo liegen gelassen haben:

  • ein Handy (fiel vom Balkon unserer Wohnung in Sydney)

  • der Laptop (ging in Asien kaputt, bekamen wir in Neuseeland wieder)

  • diverse T-Shirts, Strumpfhosen, Schuhe, Strickjacken, Ohrringe..(das Meiste davon ist unerklärlicherweise in den Tiefen unserer Rucksäcke verschwunden)

  • zwei Tupperdosen (eine liegt wahrscheinlich immer noch in Byron Bay im Kühlschrank des Campingplatzes, die andere liegt ziemlich sicher bei unserem Housesitting Job in New York)

  • ein Buch (verloren auf der Harry Potter Halloween Party in Wellington)

  • eine Flasche Wein (auch in Wellington im Hostel)

  • ein Nackenkissen (gekauft in Australien, vergessen in Neuseeland)

Dinge die wir gefunden haben oder die uns netterweise geschenkt wurden:

  • eine gelbe Mütze (gefunden Silvester in einer Metrostation in New York)

  • einen Ring (auch Silvester in New York)

  • eine Jacke (…auch Silvester in New York…)

  • Bücher (Danke Tom für Game of Thrones, sonst Hostels…)

  • Toilettenpapier (…“gefunden“..überall..man wird ja geizig)

  • Spielkarten (auf einer Toilette einer Campingplatz Toilette in Neuseeland)

  • Bier (…auch auf besagter Toilette..)

  • eine Teekanne (World Bar in Sydney)

  • einen Teebecher (gefunden in Kais Uni)

Unsere Top 3 (in unbestimmter Reihenfolge)…

Städte: New York, Melbourne, Wellington

Landschaften: Neuseeland/Island (sehr ähnlich), Australien, Vietnam

Netteste Einheimische: Thailand, Australien, Neuseeland

Hostels: KEX (Reykjavik, Island: wunderbar gemütlich), Nomads (Wellington, Neuseeland: kostenloses Abendessen!), City Backpackers (Christchurch, Neuseeland: Steckdosen an den Betten, sehr wichtig!)

Feierei: Auckland!!! (Neuseeland), Wellington, Harry Potter Halloween (Neuseeland), Koh Tao (Thailand)

Hier hin nie wieder : Laos, Ho Chi Minh City (Vietnam), LA (USA)

Beste Wetter: Thailand, Vietnam, Fiji

Bestes Essen: Nah Trang (Vietnam, 5 Gänge Menü mit Getränk für 5 Dollar), Bangkok (Thailand, On Nuit Nachtmarkt), Curry!), Helpx Levin (Neusseland)

Beste Betten: Sydney (Australien, Airbnb), Levin (Neuseeland, Helpx), Camper in Australien

Schlimmster Sonnenbrand: Neuseeland nach dem Sea Kayaking, Fiji, Thailand

Beste Campingplätze: Byron Bay (Australien), Queenstown, Christchurch (eigentlich waren in Neuseeland alle Campingplätze sehr gut, selbst die kostenlosen)

Unerwartete Begegnungen: Subway New York Filmemacher, Richard Taylor, Hodor (!)

Schlimmste Ausflüge: Vogelpark Wellington Neuseeland (verkatert nach Halloween), Phong Nah Cave Vietnam, Sappa Vietnam

Schönste Ausflüge: Hobbiton Neuseeland, Ninh Binh Bootstour Vietnam, Sappa Vietnam

Lieder die wir gehört haben: Let her go – Passenger (mp3 Player, Radio, Supermärkte, Nachbarn, auf den Fähren, Hey there Delilah – Plain White Ts (das erste Lied auf dem mp3 Player im Camper, der immer wieder von vorne angefangen hat..!!), Golden Circle – Honig, (weil es schön ist!)

Am meisten…

… Dinge im Supermarkt kaufte Julian

… gegessen haben wir beim Helpx Job in Levin

… Geld gaben wir in Australien aus

… gefroren haben wir in Australien und Island

… gestunken hat es in Rotorua (und unserem Hostelzimmer in Christchurch)

… geregnet hat es in Sydney

… getrunken haben wir in Auckland

… Angst auf den Straßen hatten wir in Los Angeles

… Schokolade aßen wir in Australien (TimTams!)

… Schnee lag in Island

… nass wurden wir beim Songkran (asiatisches Neujahrsfest) in Thailand

Die/Der/Das lustigste/n…

…Witze erzählteYannick („Yannick erzähl mal ´nen Witz?“ – „Was gibt’s denn für Witze?“)

… Modetrends fanden wir in Bangkok

… Kellner gab es in Kambodscha („Why not?“)

… Lied, das wir kennen und lieben lernten war „Kung for en Dag“

… Tradition lernten wir auf den Fijis kennen (Schlammwasser trinken…lecker)

Die/Der/Das/Den beste/n…

… Bar fanden wir in New York (Marie´s Crisis)

… heiße Schokolade tranken wir in Reykjavik im Stofan Café

… Spontanaktionen fanden in Kambodscha (Bierglasmusik mit Emma und Agathe) und Island statt (Roadtrip mit Roy, Elise und Johnny)

… Flug war der von Singapur nach Melbourne (Danke Emirates für unglaublich gutes Essen und die beste und größte Filmauswahl)

… (und günstigste) Markt besuchten wir in Bangkok

Alles in allem eine sehr gelungene Zeit!

Vielen Dank für alles!

Wir freuen uns schon sehr auf euch :)!

Bis dahin…macht es gut, wir sehen uns ganz bald wieder!

Dörthe und Ann-Christin

Jumping up and down the floor,
My head is an animal.
And once there was an animal,
It had a son that mowed the lawn.
The son was an ok guy,
Thay had a pet dragonfly.
The dragonfly it ran away
But it came back with a story to say.

Her dirty paws and furry coat,
She ran down the forest slope.
The forest of talking trees,
They used to sing about the birds and the bees.

The bees had declared a war,
The sky wasn’t big enough for them all.
The birds, they got help from below,
From dirty paws and the creatures of snow.

And for a while things were cold,
They were scared down in their holes.
The forest that once was green
Was colored black by those killing machines.
But she and her furry friends
Took down the queen bee and her men.
And that’s how the story goes,
The story of the beast with those four dirty paws.

(Dirty Paws  – Of Monsters and Men)

A heart in New York, a rose on the street…

Ihr Lieben,

mal wieder ist es viel zu lange her, dass wir hier was geschrieben haben aber die Zeit vergeht auch wirklich wie im Flug und wir kommen fast nicht hinterher. Erstmal wünschen wir euch noch allen ein frohes neues Jahr, bleibt gesund und glücklich! Hoffentlich hattet ihr alle schöne Feiertage, wir haben euch alle sehr vermisst und ein schönes aber auch seltsames Weihnachten so weit weg von euch allen gefeiert. Aber nun erstmal der Reihe nach…

Wir waren auf den Fijis! Nach einem angenehmen Flug von Christchurch nach Nadi (haben am Notausgang gesessen, Beinfreiheit!) haben wir eine Nacht in einem 25 Bett Zimmer auf der Hauptinsel Fijis verbracht. Völlig okay, wir sind nach dem langen Flug sowieso nur noch in unsere Betten gefallen. Am nächsten Morgen wurden wir dann um 7 Uhr abgeholt, zur Fähre gebracht und ca 2 1/2 Stunden auf die Insel (Waya Lailai), auf der wir die nächsten drei Nächte verbringen sollten, geschippert.

Eine sehr schöne Insel (leider nicht die Schönste wie wir später feststellten, aber gut…Luxusprobleme ;) ). Sehr nette Inselbewohner, gutes Essen (zu dem wir und die ca. 15 anderen Besucher dreimal am Tag mit Trommeln gerufen wurden), bequeme Hängematten und einigermaßen gutes Wetter (natürlich musste es einen Tag regnen…). Wir haben schön entspannt und viel gelesen, neue Kartenspiele gelernt, eine Art traditionelles Schlammwasser getrunken (klingt seltsam, war es auch!) und nette Leute aus Dortmund bzw. Stuttgart kennengelernt, die wir bestimmt zuhause nochmal wiedersehen werden :)

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Nach den Fijis ging es dann los in die USA, erster Stopp, Los Angeles. Nachdem wir ein paar Stunden durch ein paar unschöne Gegenden der Stadt geirrt sind, fanden wir dann auch spät Abends endlich unser Hostel! Gott sei Dank! Glücklicherweise befand sich unser Hostel auf einer der etwas besseren Straßen der unschönen Gegend, immerhin ;)

Generell haben wir zu Los Angeles auch leider nicht besonders viel Gutes zu sagen. Eine riesen Stadt ohne vernünftige öffentliche Verkehrsmittel. Wir waren jeden Tag Stunden unterwegs, nur allein schon um irgendwo hinzukommen. Sehr nervig. Die Leute sind uns auch nicht besonders freundlich begegnet, vieles schien leider recht aufgesetzt. Ein paar schöne Sachen haben wir natürlich aber doch gemacht wie eine Wanderung zum Hollywood Zeichen bzw. einem großartigen Ausblick auf die Stadt, wir waren in den Warner Brothers Studios und durften uns original Kostüme (ua.  Harry Potter, Batman) sowie mehrere Filmsets und Serienkulissen (Gilmore Girls, Spiderman..) und TV Studios (Two and a Half Men, Friends..) anschauen und fast überall Fotos machen. Leider konnten wir nicht alles sehen, da natürlich George Clooney genau zur selben Zeit da sein musste um Szenen für neuen Film (Hail, Caesar!) zu drehen…na klar.. ;) An unserem letzten Tag in LA haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Beverly Hills gemacht, sind neben den Reichen und Schönen den Rodeo Drive entlangspaziert und haben uns den Sonnenuntergang in Santa Monica am Pier angeschaut, wunderschön!

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Generell waren wir dann aber doch froh am Abend unseren Flug nach New York nehmen zu können (natürlich erst nach der großartigen Sicherheitskontrolle am Flughafen, inklusive Ganzkörper Scanner, seltsam).

Nach 5 Stunden Flug war es dann aber endlich soweit, New York! Die Stadt von Woody Allen, Spiderman, ca. 9 Millionen anderen Einwohnern und definitiv ein Stop unserer Reise dem wir mit am meisten entgegenfieberten. Und bis jetzt wurden wir nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil, wir lieben es!! Die ersten Tage wanderten wir einfach ein bisschen durch die Stadt, machten einen kurzen Abstecher zum Times Square, verbrachten einen ganzen sonnigen Tag im Central Park und ließen erstmal die Stadt ein wenig auf uns wirken.

Nachdem wir die ersten paar Tage in einem günstigen gemieteten Zimmer in der Mitte von Brooklyn verbracht haben sind wir dann endlich am 21.12. in unsere Housesitting Wohnung (übrigens auch in Brooklyn) gezogen, und haben unseren Hund Oskar und dessen netten Besitzer Adam kennengelernt. Mit Adam haben wir einen netten Abend verbracht, er hat uns eine kleine Nachbarschaftstour gegeben und wir haben den letzten Hobbit Teil im Kino gesehen (wir fanden ihn so lala..obwohl es schon nicht schlecht war nochmal Neuseeland auf der großen Leinwand zu sehen :) ).

Weihnachten haben wir ganz ruhig verbracht, wir haben gekocht und Filme geschaut (ein Hoch auf Netflix!) und waren ein bisschen krank. Silvester waren wir in einer netten Bar, voller Bücher, haben einen Ring, zwei Mützen und eine Jacke “gefunden” (ehm) aber leider kein Feuerwerk gesehen.

Der erste Schnee der dann vor ein paar Tagen gefallen ist, macht New York nur noch schöner und wir sind wirklich froh hier zu sein :)! Unser weiterer Plan ist es erstmal die nächsten Tage hier noch zu genießen und uns von dem Stress den wir die letzten paar Tage hatten (Wasserschaden in der Wohnung, zu aufwändig um es jetzt hier zu erklären) zu erholen.

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Alles Liebe aus New York :)

“… I write my song to that city heartbeat
A heart in New York, a love in her eye, an open door and a friend for the night.”

(A Heart in New York – Art Garfunkel)

Ganz kurz..

Sind mittlerweile in LA gelandet, sehr anstrengend, wissen noch nicht genau was wir davon halten sollen..also abwarten ;)

Haben die Wann und Wo Seite aktualisiert und hier sind ein paar der versprochenen Australien Fotos:

Melbourne

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Sydney

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Campertrip

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Brisbane

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We need a Lemon Law…

Lang lang ist´s her..mal wieder…

Wir befinden uns grade in unserem letzten Hostel in Neuseeland, Christchurch, und versuchen mal wieder die letzten paar Wochen so detailliert wie möglich zurück in unsere Erinnerungen zu rufen.

Nach unserer wirklich schönen Zeit in Wellington, ging es also ca. eine Stunde von der Hauptstadt entfernt aufs Land, in ein kleines Dorf namens Levin, zu unserem nächsten helpx job (natürlich nicht ohne uns vorher schweren Herzens von Julian (Berlin) und Björn (Schweden) zu verabschieden, die uns netterweise die Hälfte unserer Taschen zum Bus trugen ;) ). In Levin wurden wir von Christine, welche unsere Gastgeberin für die nächsten 10 Tage sein sollte, am Busbahnhof abgeholt und kamen nach einer kurzen Autofahrt an ihrem großen Haus mit riesigem Grundstück an, wo schon ihr Mann Andrew (oder Andy) und ihr hyperaktiver Border Collie, Skye, auf uns warteten und uns herzlich begrüßten!

Dort verbrachten wir 10 wundervolle Tage in denen wir für ca. 4 Stunden arbeiten am Tag (Pflanzen umgetopft, einen Schuppen angestrichen, Feuerholz gestapelt, Haselnussbäume beschnitten etc.) unsere komplett eigene Etage hatten, mit eigenem Badezimmer, sowie ein eigenes Zimmer für jeden von uns (mit großem Doppelbett inklusive Heizdecken!). Unsere Tage sahen ungefähr so aus:

7:30 Uhr Frühstück zusammen mit unseren Gastgebern (nachdem sie uns gefragt haben was wir zuhause so zum Frühstück essen gab es jeden morgen Schwarzbrot :) ), meistens verquatschten wir uns dann etwas und fingen gegen 8:30 Uhr an zu arbeiten. Um 10:30 Uhr gab es dann eine Teepause (meistens mit selbstgebackenen Keksen oder Brot, in der wir uns natürlich wieder verquatschten ;) ), dann wurde weiter gearbeitet, um 12 Uhr haben wir aufgehört und um 12:30 gab es dann Lunch (Pancakes oder Brot oder so „Kleinigkeiten“) und danach hatten wir Zeit zur freien Verfügung, die wir oft mit einem Nachmittagsschläfchen, Kajak fahren (mit Hund!), Ukulele Stunden mit Andy, intensiven Häkelsessions, oder einem Spaziergang über das Grundstück verbrachten (eine Runde übers Grundstück dauert ca. 15min). Wenn das Wetter schön war, kam es dann schonmal vor, dass Andy und Christine uns am Nachmittag zu Wein, Brot und Käse auf die Veranda einluden, natürlich kurz vor dem meist sehr üppigen Dinner ;)

Außerdem waren die beiden unglaublich interessiert an unserem Leben in Deutschland, Familie, Freunde, Friemersheim und den Katzen (sie wissen nun quasi alles über euch :) ). Am 11.11. haben wir sogar Weckmänner gebacken und Andy hat versucht deutsche St. Martinslieder zu singen.

Alles in allem haben wir sehr, sehr gut gelebt und vermissen die beiden und Skye jetzt schon! Aber sie haben versprochen in zwei Jahren nach Deutschland zu kommen und dann werden sie uns besuchen und euch alle kennenlernen wollen, ihr dürft euch schonmal freuen!

Nach den 10 wundervollen Tagen in Levin sind wir zurück nach Wellington, allerdings nur für eine Nacht. Dort haben wir dann Julian und Björn wiedergetroffen und zusammen mit ihnen auf die liebe Emma gewartet, die am Nachmittag aus Melbourne in Wellington ankam. Zusammen verbrachten wir einen schönen Tag im sonnigen und Gott sei Dank diesmal nicht so windigen Wellington.

Am nächsten Tag gings dann um sechs Uhr morgens raus (wieder mussten wir uns verabschieden leider, leider das schlimmste am Reisen, aber wir werden uns sicher alle wieder sehen, Berlin, Schweden, Frankreich, Melbourne, Auckland…hach.. :) ) um die Fähre auf die Südinsel zu nehmen. Die meiste Zeit der 3 ½ stündigen Fährfahrt verquatschten wir natürlich, immerhin hatten wir Emma seit August nicht mehr gesehen, und den anderen Teil der Zeit versuchten wir die Delfine zu zählen, die neben der Fähre also quasi direkt neben uns, schwammen. Wunderschön :)

Die Fähre brachte uns bis nach Picton, von dort aus ging es direkt in den Bus nach Christchurch. Auf der 6 stündigen Fahrt machten wir schon gefühlte 2563824 Fotos, da die Landschaft hier einfach noch umwerfender ist als auf der Nordinsel (außerdem gibt es hier Seehunde am Straßenrand!).

In Christchurch hatten wir dann eine Nacht, haben am nächsten Tag unseren Camper (wir nannten ihn liebevoll den „Wurstwagen“) abgeholt und los ging es!

Anders als in Australien gibt es hier Unmengen von kostenlosen Campingplätzen (natürlich ohne Duschen, aber oft mit guten Toiletten und Trinkwasser!), die wir Dank einer großartigen App immer recht schnell fanden (ein Hoch auf die Technik!).

Von Christchurch ging es Richtung Süden, über Dunedin (recht unspektakulär, aber eine gute Bücherei mit kostenlosem Wifi), nach Queenstown (die Stadt der Extremen, alles von Bungee Sprüngen über die Canyon Swing oder Helikopter Flügen ist hier möglich!). Die Gegend um Queenstown ist atemberaubend (Fotos unten!), das Wasser ist so blau und klar, es sieht fast unecht aus. Leider gab es auch hier viel Regen, aber wir hatten ja einen gemütlichen Camper und viel zu erzählen. Der eigentliche Plan war es von Queenstown etwas weiter nördlich ins Fjordland zu fahren, allerdings ging das aufgrund des Wetters nicht (zu viel Schnee und Regen, das Wetter ist seltsam. Oh hier hat übrigens vor 2 Tagen der Sommer angefangen…). Also sind wir wieder weiter nördlich, vorbei am wunderschönen Lake Wanaka, für einen Lunch Stopp, Richtung Pancake Rocks (sehen aus wie gestapelte Pfannkuchen), über den Fox Gletscher bis nach ganz in den Norden in den Abel Tasman Nationalpark. Dort machten wir eine Seakajak Tour die etwas anstrengend war (wer hätte schon vermuten können, dass es auf dem Meer windiger und anstrengender ist als auf einem Fluss..genau…niemand ;) ). Nach einer längeren Sicherheitseinweisung mit dem schlimmsten Guide überhaupt ( der dann so motivierende Dinge wie „If youßre not strong enough you will die.“ oder „I dont care if you come back but take care of the Kayak.“, abließ). Nur so viel, wir sind nicht gestorben und es war wunderschön :) (abgesehen vom Muskelkater am nächsten Tag ;) ). Danach ging es ab nach Nelson. In dieser Stadt ist wirklich nichts, also gingen wir ins Kino (schon jemand den neuen Panem Film gesehen? War gut!). Von Nelson ging es wieder etwas südlicher, damit wir an unserem letzten vollen Camper Tag Arthurs Pass überqueren konnten. Wieder wunder, wunderschön. Falls ihr jemals die Möglichkeit habt auf die Südinsel Neuseelands zu reisen, macht es..sofort! Die Fotos sind glaube ich recht aussagekräftig, es ist nichts bearbeitet, man fühlt sich tatsächlich als wäre man in Mittelerde..und was kann es schöneres geben :) (abgesehen von Hogwarts natürlich)?

Zurück in Christchurch mussten wir uns wieder von Emma verabschieden, die mittlerweile wieder zuhause in Frankreich angekommen ist. Für uns geht es morgen zu einer Couchsurfing Familie, bei der wir eine Nacht verbringen bevor am Samstag unser Flug auf die Fijis geht. Dort wird 4 Tage die Sonne genossen so lange wir noch können…denn danach geht es…tadaa… Überraschung..nach New York :)

Wir haben ein Housesitting für drei Wochen in New York, im Zentrum, über Weihnachten und Neujahr. Drei Wochen kostenlose Unterkunft für uns ganz alleine, die wir nur mit einem kleinen schwarzen Terrier namens Oscar teilen müssen :) Morgen wird mit unserem Host geskypt, Adam, 22, Student. Scheint sehr nett zu sein, wir sind gespannt!

Wir hoffen ihr seid nicht zu sehr im Weihnachtsstress, wir überhaupt nicht ;)

Alles Liebe aus Christchurch

Und nun eine kleine Fotozusammenfassung aus Neuseeland (aus Australien werden wir zwischendurch mal was hochladen :) )

Auckland

Auckland

Auckland

Auckland

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Helpx in Keriker

Helpx in Keriker

Helpx in Keriker

Helpx in Keriker

Helpx in Kerikeri

Helpx in Kerikeri

Rotorua nach Taupo

Rotorua nach Taupo

Hobbiton

Hobbiton

Hobbiton

Hobbiton

Wellington

Wellington

Wellington

Wellington

Wellington

Wellington

Wellington

Wellington

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Helpx Levin

Helpx Levin

Helpx Levin

Helpx Levin

Helpx Levin

Helpx Levin

Helpx Levin

Helpx Levin

Helpx Levin

Helpx Levin

Helpx Levin

Helpx Levin

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Make a friend in every town…

Vor nicht allzu langer Zeit begaben sich zwei junge Mädchen in einem fremden Land, auf den Weg in den hohen Norden in der Hoffnung auf Arbeit, Unterkunft und einer warmen Mahlzeit am Tag. Durch eine befreundete Einheimische gelangten die beiden nach nur knapp vier Stunden Fahrt in einen Ort Namens Kerikeri, der, wie sich bald herausstellen würde, nicht genau das war, was die beiden sich davon versprochen hatten…

 

Hallo ihr Lieben :)

Wir sind mittlerweile, nach ein paar ereignisreichen Tagen, in Neuseelands Hauptstadt Wellington angekommen. Wie wir euch in unserem letzten Eintrag bereits berichtet haben, ging es nach den spaßigen Tagen in Auckland Richtung Norden, nach Kerikeri. Angeblich sollte uns dort das Hostel einer Schwester, einer Freundin von Bronwyn aus Auckland, erwarten, in dem für jeweils zwei Stunden Arbeit am Tag, für eine Woche bleiben sollten. Abgesehen davon, dass uns die besagte Schwester (Kerry Anne), von der Busstation abholen wollte, wussten wir nicht viel mehr.

Nachdem sie uns eine Stunde zu spät vom Busbahnhof abgeholt hatte und wir einen sehr verwirrenden Abend mit ihrer Familie und zwei anderen deutschen helpxern in einer Art Ferienanlage verbracht hatten, stellte sich heraus, dass Kerry Anne überhaupt kein Hostel besitzt, sondern sich gerne deutsche Mädels bei helpx sucht, die ihr bei der Hausarbeit und der Aufsicht ihrer 6 Kinder helfen sollten.. etwas verwirrt gingen wir an diesem Abend ins Bett um am nächsten Morgen erstmal 4 Stunden das ganze Haus zu putzen (4 Stunden, da wir ja am Abend vorher an ihrem Barbecue teilgenommen haben, obwohl sie uns vorher gesagt hatte, dass wir unser eigenes Essen kochen müssen, was an sich natürlich auch kein Problem gewesen wäre, hätten wir das nur vorher einmal alles geklärt). Nach ein paar Stunden stellte sich außerdem heraus, dass sie eigentlich nicht wirklich Ashleighs (Bronwyns Freundin aus Auckland durch die wir an die ganze Sache gekommen waren), Schwester ist, sondern nur die Schwägerin, und ihr nur einen Gefallen tun wollte und wir eigentlich nicht wirklich willkommen waren.

Die nächsten Tage verbrachten wir dann hauptsächlich mit ihren wirklich, wirklich lieben und netten Kindern (Lizzie 4, Sam 5, Ethan 7, Chloe 9, Joe 11 und Connor 15), auf die wir die meiste Zeit aufpassten (natürlich viel mehr als 2 Stunden am Tag, da es für Kerri Anne nicht ungewöhnlich war einfach mal ein paar Stunden zu verschwinden und uns mit ihren Kindern allein zu lassen ohne uns zu sagen wann sie wieder da sein würde). Naja…an dieser Stelle könnten wir noch mehr ins Detail gehen, wie wunderbar die Kinder doch waren und wie furchtbar die Mutter, das heben wir uns allerdings dafür auf, wenn wir wieder da sind und wir es euch so erzählen können.

Zum krönenden Abschluss sagten uns dann auch noch die Leute unseres nächsten Jobs, in der Nachbarstadt ab und wir beschlossen zur Erholung wieder zwei Tage zu unseren Freunden nach Auckland zu fahren um uns dann daraufhin in den Süden zu fahren.

Die Tage in Auckland waren mal wieder sehr schön, waren mal wieder beim Pub Quiz und haben alle netten Menschen dort wiedergesehen!

Von Auckland aus, ging es weiter nach Rotorua (die stinkende Stadt, wie wir sie liebevoll nennen, danke heiße Quellen!) um von dort unsere kleine Hobbiton Tour zu starten. Das Hostel in der stinkenden Stadt war super! Kostenlose Nudeln und kostenlosen Reis und sehr nette Zimmermitbewohner, unter anderem auch der liebe Julian aus der Nähe von Berlin, der zufälligerweise am selben Tag mit uns die Hobbiton Tour machte.

Hobbiton war..unglaublich! Bei perfektem Wetter spazierten wir durch das originale Filmset, genau dort wo vor einigen Jahren auch Frodo, Sam, Bilbo und so viele andere ihre Zeit verbrachten. Das Gefühl, was dabei aufkam ist wirklich schwer zu beschreiben und wird vielleicht eher auf den vielen, vielen Fotos und Videos die wir gemacht haben, vermittelt (keine Laptop News übrigens). Die Tour endete dann mit einem kostenlosen Hobbitbier im grünen Drachen, bevor dann der ganze Bus noch zum Souvenirshop gekarrt wurde in dem man unter anderem Hobbit-Nagelknipser zu überirdischen Preisen kaufen konnte…wir haben uns dort mal dezent zurückgehalten.

Den nächsten Tag nutzten wir wieder zum planen und verbrachten einen gemütlichen Abend mit Julian und selbst hergestellter Rotwein-Kiwi-Bowle im Hostel um am nächsten morgen weiter nach Taupo zu fahren. In Taupo besitzen Bronwyns Eltern (aus Auckland) eine kleine Ferienwohnung, in der wir netterweise für ein paar Tage, kostenlos Bronwyns Mutter (Delwynne) Gesellschaft leisten durften. Aufgrund des wirklich schlechten, regnerischen Wetters verbrachten wir einen Großteil der Zeit mit Delwynne vor dem Fernseher und hörten uns verschiedenste lustige Geschichten über ihre Kinder an. Außerdem verbrachten wir einen Abend im hauseigenen Hot Water Pool (..nochmal danke, heiße Quellen!). Am letzten Abend in Taupo wurden wir dann auch noch von Delwynne zu einem wirklich, wirklich guten und recht teuren Essen eingeladen (Danke!)..die Zeit war wirklich großartig.

Nach drei Nächten ging es dann weiter nach Wellington, wo wir schon zusammen mit Julian ein Hostel gebucht hatten (inklusive kostenlosem Frühstück und Abendessen!!) Nach einer ewig langen Busfahrt, ausgiebigem Quatschen mit Julian, unserem gratis Abendessen in der Bar nebenan (Hühnchencurry mit Reis!) und einem Abendspaziergang am Hafen fielen wir Abends todmüde ins Bett!

Am nächsten Abend freundeten wir uns dann auch mit dem Rest unserer Mitbewohner des 8-er Zimmers an, zwei Holländern und einem Schweden (der im Augenblick neben mir sitzt und versucht mitzulesen..klappt nur so mittel gut.)

Nach einigen holländischen Kartenspielen und der üblichen Runde Feuerring, schafften wir es dann auch alle zu überreden mit zu unserer Harry Potter Halloween Part zu schleppen, die wir vorher im Internet gefunden hatten.

Alles in allem also ein sehr gelungener Abend! Am nächsten Morgen wurden wir dann von unseren Mitbewohnern, in eine Art Vogelpark mitgeschleppt, der ganz nett war…wenn man sich für Vögel interessiert.. immerhin wissen wir jetzt einiges mehr über die einheimischen Vögel und ihre Eigenarten, das ist doch auch was! Abends dann wieder das selbe Programm wie am Abend davor, kostenloses Abendessen in der Bar nebenan und Kartenspiele mit den Mitbewohnern.

Mittlerweile sind die beiden Holländer weg und wir sind nur noch zu viert in unserem schönen Zimmer für acht Leute. Das haben wir die letzten beiden Abende auch gut genutzt und mit Julias Videokamera, Filme und Serien an die Wand projiziert und uns gefühlt als hätten wir unser ganz privates Kino. Sehr schön!

Gleich geht es wahrscheinlich in die botanischen Gärten, und morgen brechen wir zu einer anderen Herr der Ringe Tour auf! Wir können es kaum noch erwarten. Leider ist morgen auch schon wieder unser letzter Tag in Wellington. Übermorgen Nachmittag nehmen wir den Bus nach Levin, wo wir dann von unseren nächsten Helpx Gastgebern (Andrew und Christine) abgeholt werden. Mit den beiden haben wir schon mehr Kontakt gehabt als mit den anderen davor und sind sehr zuversichtlich, dass es diesmal endlich eine bessere Erfahrung wird! Daumen drücken!

Außerdem haben wir den Camper für unsere letzten zwei Wochen auf der Südinsel gebucht. Am 16.11. kommt dann auch die liebe Emma hier heruntergeflogen und am 18.11. geht es dann auch schon los. Wir freuen uns sehr!

Ach…am 7.11. haben wir übrigens Bergfest und sind dann schon 7 Monate und ein paar Tage unterwegs, unglaublich wie die Zeit vergeht. Wir vermissen euch alle sehr und hoffen es geht euch gut! Allerliebste Grüße aus dem Land der Schafe und grünen Hügel!

“The songs that we sing, they turn our arms into wings ,

We’ll meet again in this golden circle we’re in”

(Honig – The Golden Circle)

Oh misty eye of the mountain below…

Wir sind in Neuseeland! Unglaublich aber wahr…und das nun schon seit 5 Tagen!

Nach unserer sehr verregneten Zeit in Sydney waren die drei Wochen in denen wir mit dem Camper die Ostkueste hoch und wieder runter gefahren sind das Beste was wir haetten machen koennen. Raus aus der grossen Stadt und in einen Nationalpark nach dem anderen. Unser erster Stopp auf dieser Reise waren die wunderschoenen Blue Mountains, noch nicht allzu weit von Sydney entfernt (sie schimmern uebrigens wirklich blau, wer haette das gedacht..) in denen wir ein paar Tage umhergewandert sind (was nicht halb so anstrengend war wie in Sappa, Vietnam, aber mindestens genauso schoen…nur ganz anders). Die Naechte haben wir auf zwei verschiedenen sogenannten Bush Campsites verbracht, die, wer haette es erwartet, mitten im Bush sind. Abgesehen von Baumen, Baechen und Plumpsklos findet man auf solchen Campsites nicht viel, was aber wie gesagt nach Sydney eine angenehme Abwechslung war (abgesehen von den Plumpsklos natuerlich ;) ). Etwas unangenehm waren auch die Muecken, gott sei Dank sind wir dafuer ja nicht so anfaellig…(und hatten noch unsere Cortisoncreme und Allergietabletten aus Asien!).

Weiter ging es Richtung Norden, ueber Newcastle und unserer ersten Nacht auf einem richtigen Campingplatz (mit Duschen!) direkt am Strand (Achtung vor Schlangen). Danach folgten einige Naechte auf kostenlosen Rest Areas direkt am Highway (auch hier gibt es Schlangen, Vorsicht!) und ein auch nur sehr kurzer erster Zwischenstopp in Byron Bay, um so schnell wie moeglich ins bessere Wetter zu kommen. Innerhalb weniger Tage waren wir also schon recht weit noerdlich und im naechsten Nationalpark (Great Sandy Nationalpark). Dort blieben wir zwei Naechte auf einem etwas besseren Bush Campingplatz (direkt am Strand, allerdings mit noch mehr Muecken und Sandfliegen!) und verbrachten viel Zeit mit lessen, Karten spielen (wir werden immer besser, Kai nimm dich in Acht ;) ) und in der Sonne sitzen.

Mehr Zeit um weiter noerdlich zu fahren hatten wir leider nicht, da wir den Camper ja Anfang Oktober nach Brisbane zurueck bringen mussten. Deswegen ging es nach den zwei Naechten wieder gen Sueden, Richtung Goald Coast. Natuerlich wollten wir uns das beruehmt beruechtigte Surfers Paradise wenigstens mal angucken, sind allerdings nach einer Runde mit dem Camper durch die Stadt wieder geflohen. Der Lonely Planet beschreibt den Ort als “trashige Partyzone” was wir nur noch durch “den Ballermann Australiens” ergaenzen wuerden.. schnell weg! Wohin also nun, nachdem alle unsere vorherigen Plaene erst durchs Wetter und dann durchs angebliche Paradies fuer Surfer ueber den Haufen geworfen wurden? Zurueck nach Byron Bay fuer einen laengeren Zwischenstopp natuerlich :)

Da wir uns schon bei unserem ersten kleinen Halt dort ueber Campingplaetze informiert hatten, wussten wir recht schnell wo wir hinwollten und fanden einen kleinen aber sehr netten Campinplatz in der Naehe der Stadt mit einem Backpacker Special fuer 12,50 Dollar pro Nacht pro Person. Perfekt! Duschen, Pool, Gemeinschaftskueche und nette Nachbarn inclusive. Direkt am ersten Tag auf dem Platz lernten wir Josh und Roger aus Australien sowie David aus Israel kennen, mit denen wir dort die restlichen Tage verbrachten (unser erstes Australisches Fussball spiel sahen (nicht zu vergleichen mit europaeischem Fussball… das Spielfeld erinnert auch eher an ein Quidditchfeld..), ein Geburtstags BBQ abhielten zu dem wir Kartoffelsalat beisteuerten, eine Tim Tam Party an einem Wasserfall feierten, viel Einrad fuhren und Pois umherschwangen, sowie alle moeglichen von Joshs Zirkusspielzeugen ausprobierten (David nannte ihn immer liebevoll den Clownman), die beste Ueberraschungspizzen ueberhaupt gegessen haben, Fische adoptierten (die Glooblies) und an unserem letzten Morgen ein australisches Fruehstueck serviert bekamen). Nach einem traurigen Abschied und 4 Tagen Byron Bay mussten wir uns allerdings aufraffen und weiterfahren, damit wir noch die letzten zwei Nationalparks die wir auf unserer Liste stehen hatten, besuchen konnten (Springbrook und Lamington).

Nach diesen beiden Parks mussten wir dann am 5.10. schweren Herzens den Camper in Brisbane abgeben. Trotz eines platten Reifens (den wir gott sei Dank mit der Hilfe eines sehr netten Truck Fahrers wechseln konnten), zerstochenen Armen und Beinen und des schlechten Wetters am Anfang, waren diese drei Wochen mit das Beste was wir auf unserer Reise bisher gemacht haben.

In Brisbane verbrachten wir drei weitere Naechte vor unserem Flug nach Auckland. Schoene Stadt, sehr gutes Hostel (nur leider voll von wirklich unangenehmen Deutschen..), ein wunderschoener botanischer Garten, eine Backpackerbar in der wir uns als Franzoesinnen ausgaben und dem besten Wetter was man sich nur vorstellen kann. Danke Brisbane! Und Auf Wiedersehen Australien, wir werden ganz sicher nochmal wiederkommen!

Nach einem kurzen Flug (1 1/2 Filme) landeten wir dann im 16Grad warmen Auckland und wurden netterweise von unserer Neuseelaendischen Freundin Bronwyn, die wir beim Pub Crawl in Siam Reap, Kambodscha, kennengelernt hatten, vom Flughafen abgeholt und sind zusammen mit ihr in ihr Haus in Auckland gefahren um dort ein paar Tage und Naechte zu verbringen.

Was wir hier bisher alles erlebten laesst sich nur schwer beschreiben… (und das nicht weil wir es nicht mehr wissen ;) ), wir haben unglaublich viele sehr nette Leute kennengelernt, einen Roadtrip mit Bronwyn und ihren Mitbewohnern gemacht, Schafe gestreichelt, nahmen an einem Pub Quiz teil, waren in einem anderen Pub, haben gefuehlte 50972 Runden King Cup (Feuerring) gespielt, gegrillt, deutsch gekocht, den seltsamsten Film aller Zeiten gesehen (Hedwig and the angry Inch), ueber Olivia geredet, deutsch unterrichtet (SCHWARZ ODERR RCHOT?), die Rheinhausener Schaf Dach Rumaenen Geschichte ungefaehr 200mal erzaehlt, an Fenster gemalt, den Erlkoenig aufgesagt, einem Hund Unterwaesche angezogen, Glutenfreie Pizza gegessen, Wein auf einem Weingut getrunken, wir waren dabei wie sich ein Freund hier im Wohnzimmer den Knoechel gebrochen hat, haben ein paar deutsche Vorurteile bestaetigt, Asiaten dabei beobachtet wie sie Kirschbaeume fotografieren und so viel mehr… :)

Im Moment sitzen wir auf Bronwysn Sofa und warten darauf, dass sie Mittagspause hat und wir die Reste von unserem gekochten Essen von gestern essen koennen um danach in die Stadt zu fahren und bei der Post nochmal nach unserem Laptop nachzufragen…nervig. Dann geht es morgen fuer uns mit dem Bus Richtung Norden in ein Hostel in dem wir eine Woche arbeiten, dann zu unserem naechsten helpxjob, dann zu den Herr der Ringe Sachen und dann zum naechsten job… yay Neuseeland :)

“…keep careful watch of my brother`s souls,

and should the sky be filled with fire and smoke,

keep watching over Durin`s sons…”

(I see fire – Ed Sheeran)

 

Kommentare funktionieren wieder…

Moin….,

Ulla war aufgefallen, dass sie nicht mehr kommentieren konnte…Update…repariert…da Ihr solange nichts geschrieben habt…., hattet Ihr auch so ein Problem oder seid Ihr einfach nur glücklich und müsst daher nix schreiben…?

Gruß,

 

Mathes

Raindrops keep falling on my head

Für den perfekten Sydney Aufenthalt benötigt man: Sonne, etwas Geld (viel!) Sonne, Zeit, Sonne, viel Geduld mit öffentlichen Verkehrsmitteln und natürlich Sonne!

Was man in Sydney allerdings wirklich nicht gebrauchen kann ist Regen, und davon hatten wir ganz schön viel! Von den 30 Tagen die wir hier waren, hat es ungefähr an 25 Tagen geregnet. Sydney erlebte dieses Jahr den nassesten August in 24 Jahren (gerne erinnern wir uns dabei auch an das kälteste Juniwochenende im Jahr 2009 an dem wir beschlossen wie noch ca 80000 weitere Menschen in der Eifel zu zelten…Musik im Regen ist ja eh viel schöner).

Wie auch immer, dank des vielen Regens wussten wir allerdings unser wunderbar großes und gemütliches Bett in unserem gemieteten Zimmer, umso mehr zu schätzen. Ein Hoch auch auf unsere externe Festplatte, die wir nach einigen Mühen dann auch an unseren Fernseher anschließen konnten, was zu ausgiebigen Doctor Who Regentagen geführt hat, es gibt schlechteres :)!

Abgesehen davon, dass wir einen Großteil unserer Zeit in unserem Zimmer verbracht haben, hat uns Sydney aber gut gefallen, besonders Abends (denn sind wir mal ehrlich, tagsüber im Regen sieht die Oper auch nur so aus wie ein etwas schäbiger 80er Jahre Bau, der auch genauso ohne weiteres am Dortmunder Hbf stehen könnte). Auch der wunderschöne Bondi Beach ist im Regen nur halb so schön. Gut, also dass letztendlich wenigstens ein paar Sonnentage dabei waren!

Ab morgen geht es dann auf Richtung Brisbane, Gold Coast etc. Haben für 3 Wochen einen Camper gemietet und werden die Küste entlang in den Norden fahren.
Anfang Oktober geht es ja dann auch schon nach Neuseeland, dort haben wir schon zwei helpx Jobs und die liebe Emma (eine Hälfte unserer französischen Gegenstücke) wird dort zu uns dazu stoßen und uns für zwei Wochen begleiten :)

In diesem Sinne, vielen Dank Sydney, wir haben einiges von dir gelernt:

- bedanke dich beim Fahrer wenn du aus dem Bus steigst
- gehe nicht mit dem Handy auf den Balkon, es könnte herunterfallen und kaputt gehen und es könnte eine Woche dauern und einen Haufen Nerven kosten einen Ersatz zu finden
- wenn die Ampel grün wird, renne über die Straße, du hast nur 2 Sekunden bevor sie wieder auf rot umspringt
- Tim Tams sind bei Aldi am günstigsten
- unterhalte dich nicht mit fremden Menschen am Strand, es könnte darin enden, dass sie dir eine unendlich lange Version von “Please dont stop the music” auf ihrer IPhone Klavier App vorspielen
- spiele nicht mit Kai Skat, du wirst verlieren
- falls deine Mitbewohner Kekse backen, bleibe so lange in der Küche stehen, bis sie dir deinen eigenen Teller voll geben
- iss mindestens einmal die Woche bei Lentils
- Cheap Tuesday im Kino heißt nicht, dass es wirklich günstig ist

Do you want to build a snowman?

“Eine lange Hose fuer die Reise reicht voellig!”

“Dicke Schuhe? Viel zu schwer!”

“Und warum sollten wir mehr als zwei Strumpfhosen mitnehmen?”

…wir sind dumm! Beziehungsweise waren wir dumm und nun sind wir schlauer und haben neue Schuhe und Strickjacken! Willkommen in Australien und hallo kaltes und nasses Winterwetter, wir haben dich wirklich nicht vermisst.

Vor ungefaehr drei Wochen sind wir nun in Melbourne angekommen und wir koennen es selbst kaum glauben wie schnell die Zeit schon wieder vergangen ist seit unserem letzten Eintrag aus dem sonnigen Thailand. Der Laptop funktioniert immer noch nicht, aber gluecklicherweise sitzen wir im Moment als Engineering Students getarnt in der University of Melbourne und benutzen den Computer Raum. Sehr gut!

Leider war unser Start hier nicht der Beste, dank eines ausserst anstrengenden Fluges, dem miesen Wetter und unserem ersten Hostel, in dem es in unser 10Bettzimmer (eigentlich hatten wir ein 6er Zimmer gebucht) geregnet hat und in dem wir nachts fast erforen sind (fest installierte Heizungen oder abgedichtete Fenster gibt es hier natuerlich nirgendwo…der Winter kommt ja auch immer wieder so ploetzlich!). Nachdem dann auch der erste Schock ueber die australischen Preise ueberwunden war und wir einigermassen hinter das wirklich bloede und touristenunfreundliche Fahrkartensystem fuer oeffentliche Verkehrsmittel in Melbourne gestiegen sind, ging es dann aber recht schnell bergauf.

Waehrend unserer ersten Tage hier lernten wir Philipp kennen (er sprach uns auf der Strasse an, als er hoerte, dass wir deutsch sprachen), der uns daraufhin sofort zu einem Treffen der “Young Germans” (einer Gruppe von Leuten aus einer deutschen Gemeinde hier in Melbourne) einlud welches nur ein paar Strassen weiter stattfand. Dort trafen wir Sabine und ihren Mann Dave und ein paar nette andere Leute, mit denen wir den Abend im schoenen Fitzroy verbrachten. Sabine arbeitet hier in der deutschen Gemeinde als Gemeindepaedagogin und lud uns am nachsten Tag zum Kinderwinterkino ins Pfarrhaus ein. Dort gab es Tee(!!) und Kekse, viele Kinder und Frau Holle auf deutsch! Netterweise pluenderte Sabine danach dort auch noch den Kuehlschrank und versorgte uns mit Kaese (!!!), Butter, Marmelade und was es dort sonst noch so zu finden gab (nochmal Danke!). Relativ schnell wechselten wir dann auch das Hostel und fanden etwas anderes schoenes (mit kleiner nicht fest installierter Heizung! juhu!).

Waehrend der Tage im zweiten Hostel haben wir nicht viel mehr gemacht als unsere Weiterreise zu planen und jeden Tag in die Stadt zu gehen um nochmal ein paar Socken, eine Strickjacke oder aehnliches zu besorgen.

Dass aus unserem eigentlichen Plan (ca 5 Tage in Melbourne bleiben und dann recht schnell hoch Richtung Sydney fahren um sofort bei irgendwelchen helpx jobs anzufangen), nichts werden wuerde, war dann klar, als eine helpx Absage nach der anderen bei uns eintraf. Warum nicht also noch ein, zwei Tage hier bleiben und unsere Lieblings Franzoesinnen treffen?

Aus den paar Tagen wurden nun 1 1/2 Wochen und wir sind immer noch hier. Als erstes durften wir eine Woche auf Philipps Couch uebernachten, waren in Les Miserables (grossartig, wenn auch nicht so gut wie damals in Duisburg ;) ), haben Weihnachten im Juli gefeiert (mit Gluehwein!) und waren mit ihm auf der Geburtstagsfeier einer Freundin (Gina), zu der auch Emma und Agathe mitdurften (wir sind endlich wieder vereint und es ist wunderbar!).

Auf dem Geburtstag lernten wir auch Kai kennen (dessen Oma urspruenglich aus Duisburg kommt, der mal in Duesseldorf studiert hat und im Melbourner Hofbraeuhaus Schuhplattlert (?!)). Sachen gibts… mit ihm verbrachten wir dann die naechsten Tage und fuhren unter anderem in einen Nationalpark etwas ausserhalb der Stadt, in dem wir die ersten Kaengurus und einen der schoensten Sonnenuntergaenge unserer Reise bestaunen durften!

Inzwischen sind wir auch von Philipps Couch in Kais Wohnung, die er sich mit seinen beiden Mitbewohnern teilt, umgezogen und duerfen auch noch etwas bei ihnen bleiben (Danke!!). Die letzten Abende verbrachten wir Kartenspielend, mit Glaesern auf den Boden trommelnd sodass sich die Nachbarn beschweren (Papierwaende…) und ueber Filme diskutierend in der wirkliche aeusserst (aiaiai was fuer ein Wort auf der australischen Tastatur) netten WG! Auch die Bildung kam nicht zu kurz und wir werden nie mehr vergessen welche Position Nickel im Periodensystem der Elemente hat (28) und dass Hannibal auch als “honeyball” verstanden werden koennte… ;)

Heute haben wir dann auch endlich mal wieder etwas geschafft und geplant und treffen uns spaeter mit Agathe zum essen um sie davon zu ueberzeugen mit nach Sydney zu kommen um dort ganz gross ins Babysitting Geschaeft einzusteigen!

Wir hoffen es geht euch allen gut, wir vermissen euch und hoffen ihr habt besseres Wetter als wir!! Ausserdem einen besonderen Gruss an die liebe Leo, die heute Geburtstag hat! Alles Gute, fuehl dich extra fest gedrueckt :)

Such wonderful things surround you…under the sea!

Es gibt grob geschätzt um die 5 oder 6 verschiedenen Busunternehmen mit denen wir uns hier in Südostasien bisher mehr oder weniger komfortabel fortbewegt haben (diverse lokale sowie Minivan-Busse jetzt mal ausgenommen). Von recht bequemen Liegebussen mit sauberen Decken in denen sogar Yannick mit seinen 1,95m einigermaßen Platz gefunden hat, bis hin zu Bussen die eigentlich für 15 Personen ausgelegt sind, dann aber mit 22 Leuten (sowie einem kotzenden Hund in einer Plastiktüte) vollgestopft werden, war alles dabei. Wir befinden und momentan auf Koh Tao, unserem vorletzten Reiseziel hier in Asien und versuchen mal die letzten Wochen Revue passieren zu lassen, und die Busfahrten machen einen großen Teil davon aus, aber dazu später mehr. Außerdem funktioniert unser Laptop momentan nicht, deswegen auch kein Blogeintrag in der letzten Zeit, das müssen wir in Australien mal checken lassen.

So also nun das ganze auf dem Handy…
Von Hoi An in Vietnam hat es uns mit unserem Open Bus Ticket nach Hue verschlagen. Allerdings nicht allzu lange. Sind morgens irgendwann angekommen und haben dort schnell ein nettes 3 Bett Zimmer gefunden. Außer unseren nächsten Ausflug am darauffolgenden Tag zu planen und etwas essen zu gehen (in einem vegetarischen Restaurant in dem alles auf vietnamesisch war und wir einfach auf gut Glück irgendwas bestellt haben (yannick hätte fast Baumrindensaft bekommen)) haben wir nicht mehr viel gemacht. Am nächsten Tag ging es dann, noch zusammen mit Stephan und Kristina, in die Phong Nah Höhle. Busfahrt, eine Kirchenbesichtigung, Lunch und schicke Mützen vom Reiseveranstalter inbegriffen! Das essen war furchtbar (und nicht zu identifizieren…Fisch? Fleisch? Gemüse?) und die Höhle ganz okay, haben eine bootstour dadurch gemacht und sind danach noch etwas durch die Höhle spaziert und haben von einem Asiaten ungefähr 20 Fotos von uns machen lassen, da er anscheinend etwas mit dem iPhone überfordert war. Sobald wir wieder Fotos hochladen können, stellen wir euch mal eine kleine Auswahl davon zusammen. Leider war alles in allem etwas Kaffefahrtmäßig und überall hat dir irgendwer versucht etwas zu überteuerten Preisen zu verkaufen. Außerdem mussten wir hinterher noch eine Stunde auf den Bus warten, was unsere Stimmung nun wirklich nicht grade gefördert hat, vor allem da uns wieder eine nette Nachtbusfahrt nach Ninh Binh bevorstand. Irgendwann kam dann der erste Bus, brachte uns in die nächste Stadt (Dong hoi, hier war wirklich nichts!), in der wir uns nach dem essen recht schnell ins Reisebüro verzogen und auf unseren Bus gewartet haben. Der kam dann auch irgendwann (mal wieder ein Nachtbus) und zu unserer aller Schrecken stellten wir fest, dass es eher einer der “nicht so komfortablen” Busse war..die sitze kleiner als gewohnt, die Zudecken bewohnt und die “Mülleimer” bereits am Anfang der Reise überfüllt..da wir auch keine festen Sitzplätze hätten mussten wir uns schön im Bus verteilen. Yannick, Stephan und Kristina fanden hinten drei Plätze direkt neben der Toilette..während Ann-Christin und ich recht in der Mitte des Busses hintereinander Platz fanden. Dass ich allerdings einen noch kleineren Sitz hatte als der Rest stellten wir erst fest als wir bereits losgefahren waren. Ein dazwischen gequetschter Sitz auf den der kleine Asiate neben mir (dessen Sitz so groß war wir Ann-Christins und meiner zusammen) ganz locker gepasst hätte…nunja. Waren ja nur knapp 10 Stunden. Nach einer weniger erholsamen, stinkigen Nacht (natürlich war die Toilette nach ein paar Stunden verstopft und natürlich ließ sich auch die Tür nicht mehr schließen) wurden Yannick, Ann und ich irgendwo am Straßenrand in Ninh Binh rausgelassen (der Bus fuhr noch weiter nach hanoi). Froh aus diesem Bus raus zu sein, wurden wir sofort an der Straße von einem sehr netten Hostelbesitzer (Mr Xuay) angesprochen, der uns daraufhin in sein wirklich sehr schönes Hostel direkt gegenüber brachte in dem wir erstmal schön frühstückten und uns ein wenig erholten. Dann informierte uns netterweise Mr. Xuay über alle Dinge die man sich in Ninh Binh so anschauen kann. Da unser Plan sowieso der war uns zwei Roller zu mieten kam uns das grade Recht. Wir bekamen noch alles auf einer Karte eingezeichnet und er versprach uns, uns später beim Abendessen mit “Happy Water” Willkommen zu heißen. Recht schnell darauf machten wir uns mit den Rollern auf den Weg und besuchten zuerst das Tam Coc (Kalkstein) Gebiet. Auf einem kleinen Fluss mieteten wir uns Bötchen und Fahrerin (die übrigens mit ihren Füßen ruderte, gibt auch ein beweisvideo) und fuhren knapp 1 1/2 Stunden den Fluss entlang, durch Höhlen und vorbei an riesigen Kalksteinfelsen. Außerdem waren wir dort fast alleine unterwegs, was zur Abwechslung mal unglaublich angenehm war! Diese Bootsfahrt war mit das Schönste was wir bisher auf unserer Reise erlebt und gesehen haben. Leider gibt’s auch hier grad keine Fotos, da die alle auf dem Laptop sind. Müsst ihr euch mal online angucken! Nach der bootstour ging es mit den Rollern in einen Tempel, auf den wir erstmal hochklettern mussten, da er sich ganz oben auf einem Berg befindet. Dort waren wir natürlich mal wieder für die anderen Besucher mindestens genauso interessant wie der Tempel..immer wieder schön! Als nächstes stand nur noch eine Rollerrundfahrt auf dem Programm, die wir auch in vollen Zügen genossen, da die Straßen gesäumt von Kalksteinfelsen sowie Reisfeldern mit Wasserbüffeln waren und wir immer was zu schauen hatten..unbeschreiblich schön! Auch wenn Ninh Binh bestimmt nicht im jedem Vietnam Reiseführer erwähnt wird, da es recht klein ist, sollte doch jeder, der mal die Möglichkeit hat sich das Land so anzuschauen, dringend dorthin. Für uns auch eindeutig schöner als die berühmte Halong Bucht, zu der ich später noch komme. Zurück im Hostel gab es dann beim Abendessen Mr. Xuays “happy water” was sich nach kurzer zeit als Reisschnaps herausstellte. Nach der fünften oder sechsten Runde verzogen wir uns dann etwas taumelnd auf unser Zimmer, wo Yannick sofort ins Bett fiel und Ann und ich uns es noch etwas auf unserem Balkon gemütlich machten. Am nächsten Tag nahmen wir gegen Mittag einen zweistündigen lokalen Bus nach Hanoi. Etwas eng, aber wir sind heil angekommen. Haben dort unseren Couchsurfer Huy getroffen, bei dem wir 4 Nächte in einem Gästezimmer übernachten durften. Er hat uns abends in ein kleines Lokal in der Nähe geführt wo wir dann sehr lecker zu viert gegessen haben. Danach sind wir dann mit ihm durch Hanois Altstadt und Clubs gezogen und haben noch ein wenig getanzt (endlich mal bessere Musik!!). Am nächsten Tag haben wir zwei Ausflüge gebucht (halong bay und sappa) und uns mit Stephan und Kristina getroffen um ihren letzten Abend zu feiern und später zusammen noch Deutschland gegen Portugal zu schauen. Haben also noch schön was getrunken, gut gegessen und sind dann ins größte Hostel der Stadt um dort das Spiel zu schauen. Mit ungefähr 100 andern deutschen, ein paar einsamen Portugiesen und einer gemischten Gruppe Europäer, Australier und natürlich die allseits beliebten Amerikaner. Da die deutschen Fans so laut waren, musste dann zwischendurch mal die Polizei kommen, war aber alles recht schnell gut und in genialer Stimmung und guter Atmosphäre haben wir das Spiel genießen können!! Dann mussten wir uns leider von unseren beiden Kieler Freunden verabschieden! Viel mehr haben wir in hanoi selber nicht gemacht. War uns mal wieder zu laut und zu voll (die Vietnamesen hupen unglaublich viel!). Der Ausflug nach Halong Bay war schön! Die Felsen und alles drum herum auch sehr beeindruckend, allerdings nicht so schön wie Ninh Binh. Allerdings war es auch recht bewölkt…
Dann ging es weiter von Hanoi nach Sappa, eine kleine Stadt recht nah an der chinesischen Grenze, in der wir eine Nacht in einem homestay (also bei einer Familie in den Bergen verbrachten) und die nächste in einem Hotel um von dort aus weiter nach Laos zu fahren. Der Homestay war toll! Auch wenn es natürlich mal wieder die touristische Variante war..wurden nach einer schrecklichen Busfahrt nach Sappa (nach der wir mit der ganzen Gruppe morgens um halb fünf einfach mal wieder irgendwo am Straßenrand abgesetzt wurden und niemand wusste was passiert, weil alle andere Touren gebucht hatten) dann irgendwann in ein Hotel geführt in dem wir duschen, frühstücken und unsere großen Rucksäcke lagern konnten, die wir bei der Bergwanderung bzw Kletterei wirklich nicht gebrauchen konnten. Wurden dann in einer kleineren Gruppe von mehreren Frauen in traditionellen Kleidern abgeholt und auf ging es zur ersten Wanderstrecke. Sind bis zum Mittag ca. 9 km gelaufen, erst ganz gemütlich, dann irgendwann über Sand und schotterwege den Berg hinauf an Reisterassen (in den Berg eingelassene Reisfelder, wunderschön!) und mal wieder vielen Wasserbüffeln vorbei. Recht anstrengend aber machbar. Danach dann nochmal 7km zu unserer Homestay Hütte in einem kleinen Dorf auf einem der Berge. Dort kamen wir bereits gegen Nachmittag an, den Rest des Tages hatten wir zur freien Verfügung. Allerdings gab es natürlich nicht viel zu sehen (abgesehn von der Reisschnapsbrennerei im Schweinestall) und deswegen haben wir und recht schnell mit dem Redh der Gruppe angefreundet (3 Engländerinnen, 1 Irin und ein Mädchen aus Chile). Haben uns alle sehr gut verstanden, haben lustige Amerikaner Geschichten ausgetauscht und deutsch Unterricht gegeben (eine der Engländerinnen hatte deutsch in der Schule und konnte auch recht gut Deutsch). Nach einem unglaublich guten Essen welches unsere Gasteltern für uns zubereitet hatten, kam dann auch hier der Reiswein auf den Tisch und es wurde ein langer und feuchtfröhlicher Abend mit einigen Runden Feuerring ;) die Nacht war dementsprechend sehr ruhig und gut! Der nächste Tag ging dann weniger gut los da es nachts geregnet hatte und uns 2 weitere Stunden wandern bevorstanden, die sich auch als äußerst schwierig erwiesen, da es keine Wege mehr gab sondern nur noch braunen matsch…das dann hoch und runter die Berge entlang war nicht so spaßig wie es sich vll anhört. Naja irgendwann hatten wir auch das geschafft und es ging zurück ins Hotel. Der plan dort war, essen, schlafen und später in die Stadt gehen im Deutschland gegen Ghana zu sehen. Das mit dem essen und schlafen hat auch einigermaßen gut geklappt, in der Stadt war allerdings alles zu und niemand mehr auf der Straße, abgesehen von ein paar Hunden. Sind also schnell zurück ins Hotel und haben es dann dort geschaut, tatsächlich hätten wir besser schlafen sollen…naja wer hätte damit rechnen können ;)
Am nächsten Tag ging es dann Richtung Laos bzw erstmal zur Grenzstadt in der wir eine Nacht verbringen wollten um nicht 24 Stunden Bus am Stück zu fahren, vor allem nachdem wir gehört hatten, dass die Straßen in Laos eher schlecht sein sollen. Dass das die Untertreibung überhaupt war, wussten wir an diesem Zeitpunkt glücklicherweise noch nicht, sonst hätten wir uns das ganze wohl nochmal überlegt..wurden morgens einzeln mit einem Motorrad vom Hotel abgeholt und zum lokalen Bus gebracht mit dem wir erstmal recht gemütlich zwei Stunden gefahren sind. Zwar war die Straße die direkt am Berg langführte nur knapp 3 Meter breit, danach ging einfach ein Abhang hinunter (ca 100 Meter), aber das konnten wir dank des vielen Nebels nicht sehen ;) man konnte eigentlich nichts sehen außer den Typen neben yannick, der sich schön seine Fußnägel geschnitten hat…mussten dann nach ein paar Stunden den guten Bus gehen einen schrecklichen Minibus tauschen, in dem wie gesagt anstatt 15, 22 Leute plus kotzendem Hund Platz fanden. Saßen etwas eingequetscht zwischen Vietnamesen und unseren Rucksäcken in der letzten Reihe..da die Straßen nicht besser sondern eher schlechter wurden wir eigentlich die ganze zeit so durchgeschüttelt, sodass wir mit dem Kopf fast an der Decke oder am Sitz vor uns stießen. Aufgrund des rumgeschleuders ging die Kotzerei vom Hund auf andere Vietnamesen über und es wurden 10 sehr unangenehme Stunden. Zwischendurch mussten wir noch zweimal anhalten, da die Straßen vor uns erst noch gebaut werden mussten, bzw wegen der starken Regenfälle der letzten Tage im Fluss gelandet waren, sodass Schlamm nachgeschüttet und festgefahren werden musste..beruhigend! Irgendwann sind wir dann Gott sei dank in der Grenzstadt dien bien Phu angekommen, haben nur noch in einem schäbigen Lokal gegessen, den Bus für den nächsten Tag gebucht und sind völlig erschöpft ins hostelbett gefallen…
Voller Vorfreude auf die nächste Fahrt standen wir also am nächsten morgen um 6 Uhr früh auf und machten uns auf den weg zum Busbahnhof. Zu unserer Erleichterung sagen Bus und Fahrer viel vertrauenswürdiger aus als am Tag zuvor. Und sie waren es auch. Trotz schlechter Straßen hat der Fahrer es geschafft uns irgendwie zur laotischen Grenze zu bringen wo wir neben der visumsgebühr noch die inoffizielle und illegale “Stempelgebühr” bezahlen mussten…allerdings nur 1€, egal, so ist das hier. Viel schlimmer war, dass unser Grenzbeamter zwei Daumen mit jeweils einem Nagel an einer Hand hatte (!!) was wir völlig erschöpft natürlich unglaublich lustig fanden und uns vorstellten, wie er sein von uns illegal erworbenes Geld abends zwischen die Daumen steckt und es genüsslich zählt…der arme..eigentlich sind wir ja nicht so, bitte nicht falsch verstehen,wir waren einfach unglaublich durch! Nach ewiger warterei (ausstempeln im Vietnam, einstempeln in Laos etc) ging es dann in Laos weiter Richtung Luang Prabang. Dort kamen wir nach weiteren 10 Stunden an. Blöderweise hatten wir kein Hostel gebucht und so bekamen wir anstatt unseres bevorzugten dreier Zimmers nur ein sechser Zimmer. Die Entscheidung das Zimmer zu nehmen bereuten wir dann nachts, als yannick und ich von den Geräuschen die eine unserer Mitbewohnerin beim Sex mit einem Typen aus dem Hostel direkt im Bett nur knapp einen Meter weiter hervorbrachte, geweckt wurden. Ann hat die ganze grandiose Geschichte schön verschlafen ;) die glückliche! Am nächsten Tag dann Zimmerwechsel und ein bisschen planen. Den Tag darauf hab ich im Bett verbracht, aufgrund von Fieber und Kopfschmerzen etc während ann und yannick sich Räder geliehen und die Stadt angeschaut haben. Soll sehr schön gewesen sein. Der nächste Tag war krankheitstechnisch nicht besser, haben das Hostel gewechselt da yannick sich für ein paar Tage in den Dschungel verzogen hat und wir uns dann in Thailand wieder treffen wollten. Nach ein bisschen gegoogle und auf Nachfrage in der friemersheimer Apotheke über Petra haben wir festgestellt, dass es doch nicht so unwahrscheinlich ist, dass es sich bei der krankheitssache um malaria handelt. Da es in Laos so gut wie keine Ärzte gibt und die Apothekerin ihr okay gegeben hat, haben wir dann mal die Malerone ausgepackt, die ich dann die nächsten drei Tage genommen habe. Zwei Tage später haben wir uns trotz Krankheit dazu entschlossen wieder nach Thailand zu fahren, da dort essen sowie medizinische Versorgung sehr viel besser ist als in Laos. Also wieder in den Nachtbus, wieder schlimme Straßen gepaart mit Krankheit für mich und sorgen machen für Ann Christin die eindeutig schlimmste Fahrt. Außerdem steckte noch fer Bus vor uns ca 1 Stunde lang im Matsch und wir durften warten..dann buswechsel, über die thailändische Grenze (sehr unkompliziert und kostenlos!!) und ab nach Chiang Mai in den Norden Thailands. Busfahrt war abgesehen von Krankheit wirklich sehr gut und die Straßen ein Traum im Gegensatz zu Laos! Waren auch fast die einzigen im Bus und sind nach ein paar Stunden im Hostel angekommen. Ich bin sofort ins Bett und ann hat schön geskypt und auf yannick gewartet. Der kam auch irgendwann und so könnten wir uns am nächsten Tag (zwar etwas langsamer wegen mir) ein bisschen die Stadt anschauen. Danach ging’s für mich wieder ins Bett während ann und yannick noch auf dem nachtmarkt waren, wo yannick völlig überwältigt die ladyboys bestaunte ;) außerdem entdeckten die beiden ein deutsches Brauhaus gefunden in dem ein käsebrot umgerechnet 3 € gekostet hat. Also recht teuer für die Verhältnisse hier. Am Tag drauf blieb ich mal wieder im Bett um den letzten Malerone Schub so richtig genießen zu können, während ann und yannick sich Roller mieteten und einen Tagesausflug ins Tal des goldenen Dreiecks machten. Anns Roller fuhr auch glatte 10kmh sodass sie bergauf mitlaufen musste um irgendwo nach oben zu kommen. Der dann einsetzende Regen war wohl nicht gerade hilfreich ;)
Die nächsten Tage ging dann alles schon viel besser und wie machten und diesmal per Nachtzug auf nach Bangkok! Im Nachtzug sind wir fast erfroren, dank der viel zu hoch eingestellten Klimaanlage, sonst war’s aber generell netter als im Bus! Im Bangkok angekommen sind wir ab ins Hostel, natürlich konnten wir noch nicht aufs Zimmer, deswegen sind wir direkt in unser altes Hostel und haben die dicken Sachen die wir vor knapp 3 Monaten dort gelassen hatten, abgeholt. Alles noch da ;) dann also wieder zurück und ab und Bett bzw ab in den Pool auf dem Dach!! Sehr geil! Und einen Top überblick über Bangkok! Abends sind wir dann mal wieder auf die etwas Mallorca mäßige khao San Road gefahren um uns das Deutschland Frankreich Spiel anzuschauen! Hatten ein paar aggressive Franzosen hinter uns, die allerdings nach der ersten Halbzeit abgehauen sind ;) konnten den Rest also schön in Ruhe schauen!! Am Tag drauf haben wir lang geschlafen, yannick hat netterweise unsere bustickets nach koh tao besorgt während wir unsere Rucksäcke umgepackt und entschieden haben was nach Hause geschickt werden soll. Abends ging es noch auf unseren Lieblingsnachtmarkt auf dem wir gewohnt sehr gut gegessen haben!! Lange waren wir allerdings nichts unterwegs da wir am nächsten Tag früh auf den Wochenendmarkt wollten um vor allem yannicks Shoppingsucht zu erfüllen ;) waren auch recht erfolgreich! Dann ging’s ab zur Post, haben ein Paket von 4kg für 44€ aufgegeben was in ca 4 Monaten Zuhause ankommen soll…großartig.. Und wer hätte gedacht, dass wir das nochmal sagen, ein hoch auf die deutsche Post! Alles einfacher und günstiger! Ein paar wichtige Sachen nimmt yannick netterweise mit nach Hause und schickt sie von Köln nach friemersheim, danke :)!! Das war’s dann auch schon wieder mit Bangkok, haben dann abends den Nachtbus nach koh tao genommen, bzw zur Fähre, denn wie ihr sicher alle wisst, ist koh tao eine Insel (koh bedeutet übrigens Insel..). Hatten eine furchtbare holländische Familie vor bzw neben uns im Bus. Yannick saß neben der Mutter und hinter dem Vater, ich hinter der Mutter, ann hinter yannick. Der Vater hat seinen Sitz dann einfach mal bis zu yannicks Knien runtergeklappt, sodass der arme seine Beine so halb in den Gang strecken musste, was auch nicht viel besser war. Die Frau vor mir hat es auch probiert, da ich allerdings nicht am Gang saß war es einfach nicht möglich ihren Sitz so weit runter zu klappen da meine Beine im weg waren. Ann und ich haben versucht ihr das zu erklären, das ging allerdings nicht in ihren Kopf hinein und fragte deswegen ob meine Beine die ganze Nacht da sein würden, sie hätte schließlich fürs schlafen bezahlt…dass ich normalerweise meine Beine um 2 Uhr nachts abschraube und mir hinter die Ohren klebe hab ich ihr mal verschwiegen…es wurde also recht ungemütlich. Sind dann recht früh an der Fähre angekommen, mussten noch zwei Stunden warten und haben dann nochmal eine Stunde zur Insel übergesetzt. Haben dort nach ewig langer Suche einen netten kleinen günstigen Bungalow direkt am Strand gefunden. Glücklicherweise ist es hier in der Ecke auch schön ruhig, je weiter man den Strand hochgeht, desto mehr Party backpacker Leute sind da. Und die sind leider zu cool für uns..damit haben wir uns aber schon vor Monaten abgefunden und das klappt ganz gut, mit solchen Leuten möchte man sich auch nicht anfreunden! Waren gestern noch schön im sehr warmen und klaren Meer schwimmen, dann haben wir sehr gut gegessen und sehr früh ins Bett gegangen. Heute haben wir lange geschlafen, lange gefrühstückt, yannick war schwimmen und wir haben uns um Australien gekümmert. Ann hat netterweise all unseren Kram gewaschen während ich nun knapp 3 Stunden lang diesen ewig langen Eintrag übers Handy geschrieben habe…wer bis hier hin durchgehalten hat: herzlichen Glückwunsch und vielen dank fürs lesen ;) wir werden jetzt essen und dann hoffentlich bis 3 Uhr nachts durchhalten um schön am Strand das erste Halbfinalspiel zu schauen :)!! Oh wir haben übrigens auch unsere Rückflüge gebucht, kommen am 12.06.15 abends in Frankfurt an! Die Planungen für unsere Kartoffel/Käseparty können also starten ;)!! So jetzt bin ich fertig..viele liebe Grüße an euch alle, wir vermissen und drücken euch!!