Archiv für den Monat: Juli 2014

Such wonderful things surround you…under the sea!

Es gibt grob geschätzt um die 5 oder 6 verschiedenen Busunternehmen mit denen wir uns hier in Südostasien bisher mehr oder weniger komfortabel fortbewegt haben (diverse lokale sowie Minivan-Busse jetzt mal ausgenommen). Von recht bequemen Liegebussen mit sauberen Decken in denen sogar Yannick mit seinen 1,95m einigermaßen Platz gefunden hat, bis hin zu Bussen die eigentlich für 15 Personen ausgelegt sind, dann aber mit 22 Leuten (sowie einem kotzenden Hund in einer Plastiktüte) vollgestopft werden, war alles dabei. Wir befinden und momentan auf Koh Tao, unserem vorletzten Reiseziel hier in Asien und versuchen mal die letzten Wochen Revue passieren zu lassen, und die Busfahrten machen einen großen Teil davon aus, aber dazu später mehr. Außerdem funktioniert unser Laptop momentan nicht, deswegen auch kein Blogeintrag in der letzten Zeit, das müssen wir in Australien mal checken lassen.

So also nun das ganze auf dem Handy…
Von Hoi An in Vietnam hat es uns mit unserem Open Bus Ticket nach Hue verschlagen. Allerdings nicht allzu lange. Sind morgens irgendwann angekommen und haben dort schnell ein nettes 3 Bett Zimmer gefunden. Außer unseren nächsten Ausflug am darauffolgenden Tag zu planen und etwas essen zu gehen (in einem vegetarischen Restaurant in dem alles auf vietnamesisch war und wir einfach auf gut Glück irgendwas bestellt haben (yannick hätte fast Baumrindensaft bekommen)) haben wir nicht mehr viel gemacht. Am nächsten Tag ging es dann, noch zusammen mit Stephan und Kristina, in die Phong Nah Höhle. Busfahrt, eine Kirchenbesichtigung, Lunch und schicke Mützen vom Reiseveranstalter inbegriffen! Das essen war furchtbar (und nicht zu identifizieren…Fisch? Fleisch? Gemüse?) und die Höhle ganz okay, haben eine bootstour dadurch gemacht und sind danach noch etwas durch die Höhle spaziert und haben von einem Asiaten ungefähr 20 Fotos von uns machen lassen, da er anscheinend etwas mit dem iPhone überfordert war. Sobald wir wieder Fotos hochladen können, stellen wir euch mal eine kleine Auswahl davon zusammen. Leider war alles in allem etwas Kaffefahrtmäßig und überall hat dir irgendwer versucht etwas zu überteuerten Preisen zu verkaufen. Außerdem mussten wir hinterher noch eine Stunde auf den Bus warten, was unsere Stimmung nun wirklich nicht grade gefördert hat, vor allem da uns wieder eine nette Nachtbusfahrt nach Ninh Binh bevorstand. Irgendwann kam dann der erste Bus, brachte uns in die nächste Stadt (Dong hoi, hier war wirklich nichts!), in der wir uns nach dem essen recht schnell ins Reisebüro verzogen und auf unseren Bus gewartet haben. Der kam dann auch irgendwann (mal wieder ein Nachtbus) und zu unserer aller Schrecken stellten wir fest, dass es eher einer der “nicht so komfortablen” Busse war..die sitze kleiner als gewohnt, die Zudecken bewohnt und die “Mülleimer” bereits am Anfang der Reise überfüllt..da wir auch keine festen Sitzplätze hätten mussten wir uns schön im Bus verteilen. Yannick, Stephan und Kristina fanden hinten drei Plätze direkt neben der Toilette..während Ann-Christin und ich recht in der Mitte des Busses hintereinander Platz fanden. Dass ich allerdings einen noch kleineren Sitz hatte als der Rest stellten wir erst fest als wir bereits losgefahren waren. Ein dazwischen gequetschter Sitz auf den der kleine Asiate neben mir (dessen Sitz so groß war wir Ann-Christins und meiner zusammen) ganz locker gepasst hätte…nunja. Waren ja nur knapp 10 Stunden. Nach einer weniger erholsamen, stinkigen Nacht (natürlich war die Toilette nach ein paar Stunden verstopft und natürlich ließ sich auch die Tür nicht mehr schließen) wurden Yannick, Ann und ich irgendwo am Straßenrand in Ninh Binh rausgelassen (der Bus fuhr noch weiter nach hanoi). Froh aus diesem Bus raus zu sein, wurden wir sofort an der Straße von einem sehr netten Hostelbesitzer (Mr Xuay) angesprochen, der uns daraufhin in sein wirklich sehr schönes Hostel direkt gegenüber brachte in dem wir erstmal schön frühstückten und uns ein wenig erholten. Dann informierte uns netterweise Mr. Xuay über alle Dinge die man sich in Ninh Binh so anschauen kann. Da unser Plan sowieso der war uns zwei Roller zu mieten kam uns das grade Recht. Wir bekamen noch alles auf einer Karte eingezeichnet und er versprach uns, uns später beim Abendessen mit “Happy Water” Willkommen zu heißen. Recht schnell darauf machten wir uns mit den Rollern auf den Weg und besuchten zuerst das Tam Coc (Kalkstein) Gebiet. Auf einem kleinen Fluss mieteten wir uns Bötchen und Fahrerin (die übrigens mit ihren Füßen ruderte, gibt auch ein beweisvideo) und fuhren knapp 1 1/2 Stunden den Fluss entlang, durch Höhlen und vorbei an riesigen Kalksteinfelsen. Außerdem waren wir dort fast alleine unterwegs, was zur Abwechslung mal unglaublich angenehm war! Diese Bootsfahrt war mit das Schönste was wir bisher auf unserer Reise erlebt und gesehen haben. Leider gibt’s auch hier grad keine Fotos, da die alle auf dem Laptop sind. Müsst ihr euch mal online angucken! Nach der bootstour ging es mit den Rollern in einen Tempel, auf den wir erstmal hochklettern mussten, da er sich ganz oben auf einem Berg befindet. Dort waren wir natürlich mal wieder für die anderen Besucher mindestens genauso interessant wie der Tempel..immer wieder schön! Als nächstes stand nur noch eine Rollerrundfahrt auf dem Programm, die wir auch in vollen Zügen genossen, da die Straßen gesäumt von Kalksteinfelsen sowie Reisfeldern mit Wasserbüffeln waren und wir immer was zu schauen hatten..unbeschreiblich schön! Auch wenn Ninh Binh bestimmt nicht im jedem Vietnam Reiseführer erwähnt wird, da es recht klein ist, sollte doch jeder, der mal die Möglichkeit hat sich das Land so anzuschauen, dringend dorthin. Für uns auch eindeutig schöner als die berühmte Halong Bucht, zu der ich später noch komme. Zurück im Hostel gab es dann beim Abendessen Mr. Xuays “happy water” was sich nach kurzer zeit als Reisschnaps herausstellte. Nach der fünften oder sechsten Runde verzogen wir uns dann etwas taumelnd auf unser Zimmer, wo Yannick sofort ins Bett fiel und Ann und ich uns es noch etwas auf unserem Balkon gemütlich machten. Am nächsten Tag nahmen wir gegen Mittag einen zweistündigen lokalen Bus nach Hanoi. Etwas eng, aber wir sind heil angekommen. Haben dort unseren Couchsurfer Huy getroffen, bei dem wir 4 Nächte in einem Gästezimmer übernachten durften. Er hat uns abends in ein kleines Lokal in der Nähe geführt wo wir dann sehr lecker zu viert gegessen haben. Danach sind wir dann mit ihm durch Hanois Altstadt und Clubs gezogen und haben noch ein wenig getanzt (endlich mal bessere Musik!!). Am nächsten Tag haben wir zwei Ausflüge gebucht (halong bay und sappa) und uns mit Stephan und Kristina getroffen um ihren letzten Abend zu feiern und später zusammen noch Deutschland gegen Portugal zu schauen. Haben also noch schön was getrunken, gut gegessen und sind dann ins größte Hostel der Stadt um dort das Spiel zu schauen. Mit ungefähr 100 andern deutschen, ein paar einsamen Portugiesen und einer gemischten Gruppe Europäer, Australier und natürlich die allseits beliebten Amerikaner. Da die deutschen Fans so laut waren, musste dann zwischendurch mal die Polizei kommen, war aber alles recht schnell gut und in genialer Stimmung und guter Atmosphäre haben wir das Spiel genießen können!! Dann mussten wir uns leider von unseren beiden Kieler Freunden verabschieden! Viel mehr haben wir in hanoi selber nicht gemacht. War uns mal wieder zu laut und zu voll (die Vietnamesen hupen unglaublich viel!). Der Ausflug nach Halong Bay war schön! Die Felsen und alles drum herum auch sehr beeindruckend, allerdings nicht so schön wie Ninh Binh. Allerdings war es auch recht bewölkt…
Dann ging es weiter von Hanoi nach Sappa, eine kleine Stadt recht nah an der chinesischen Grenze, in der wir eine Nacht in einem homestay (also bei einer Familie in den Bergen verbrachten) und die nächste in einem Hotel um von dort aus weiter nach Laos zu fahren. Der Homestay war toll! Auch wenn es natürlich mal wieder die touristische Variante war..wurden nach einer schrecklichen Busfahrt nach Sappa (nach der wir mit der ganzen Gruppe morgens um halb fünf einfach mal wieder irgendwo am Straßenrand abgesetzt wurden und niemand wusste was passiert, weil alle andere Touren gebucht hatten) dann irgendwann in ein Hotel geführt in dem wir duschen, frühstücken und unsere großen Rucksäcke lagern konnten, die wir bei der Bergwanderung bzw Kletterei wirklich nicht gebrauchen konnten. Wurden dann in einer kleineren Gruppe von mehreren Frauen in traditionellen Kleidern abgeholt und auf ging es zur ersten Wanderstrecke. Sind bis zum Mittag ca. 9 km gelaufen, erst ganz gemütlich, dann irgendwann über Sand und schotterwege den Berg hinauf an Reisterassen (in den Berg eingelassene Reisfelder, wunderschön!) und mal wieder vielen Wasserbüffeln vorbei. Recht anstrengend aber machbar. Danach dann nochmal 7km zu unserer Homestay Hütte in einem kleinen Dorf auf einem der Berge. Dort kamen wir bereits gegen Nachmittag an, den Rest des Tages hatten wir zur freien Verfügung. Allerdings gab es natürlich nicht viel zu sehen (abgesehn von der Reisschnapsbrennerei im Schweinestall) und deswegen haben wir und recht schnell mit dem Redh der Gruppe angefreundet (3 Engländerinnen, 1 Irin und ein Mädchen aus Chile). Haben uns alle sehr gut verstanden, haben lustige Amerikaner Geschichten ausgetauscht und deutsch Unterricht gegeben (eine der Engländerinnen hatte deutsch in der Schule und konnte auch recht gut Deutsch). Nach einem unglaublich guten Essen welches unsere Gasteltern für uns zubereitet hatten, kam dann auch hier der Reiswein auf den Tisch und es wurde ein langer und feuchtfröhlicher Abend mit einigen Runden Feuerring ;) die Nacht war dementsprechend sehr ruhig und gut! Der nächste Tag ging dann weniger gut los da es nachts geregnet hatte und uns 2 weitere Stunden wandern bevorstanden, die sich auch als äußerst schwierig erwiesen, da es keine Wege mehr gab sondern nur noch braunen matsch…das dann hoch und runter die Berge entlang war nicht so spaßig wie es sich vll anhört. Naja irgendwann hatten wir auch das geschafft und es ging zurück ins Hotel. Der plan dort war, essen, schlafen und später in die Stadt gehen im Deutschland gegen Ghana zu sehen. Das mit dem essen und schlafen hat auch einigermaßen gut geklappt, in der Stadt war allerdings alles zu und niemand mehr auf der Straße, abgesehen von ein paar Hunden. Sind also schnell zurück ins Hotel und haben es dann dort geschaut, tatsächlich hätten wir besser schlafen sollen…naja wer hätte damit rechnen können ;)
Am nächsten Tag ging es dann Richtung Laos bzw erstmal zur Grenzstadt in der wir eine Nacht verbringen wollten um nicht 24 Stunden Bus am Stück zu fahren, vor allem nachdem wir gehört hatten, dass die Straßen in Laos eher schlecht sein sollen. Dass das die Untertreibung überhaupt war, wussten wir an diesem Zeitpunkt glücklicherweise noch nicht, sonst hätten wir uns das ganze wohl nochmal überlegt..wurden morgens einzeln mit einem Motorrad vom Hotel abgeholt und zum lokalen Bus gebracht mit dem wir erstmal recht gemütlich zwei Stunden gefahren sind. Zwar war die Straße die direkt am Berg langführte nur knapp 3 Meter breit, danach ging einfach ein Abhang hinunter (ca 100 Meter), aber das konnten wir dank des vielen Nebels nicht sehen ;) man konnte eigentlich nichts sehen außer den Typen neben yannick, der sich schön seine Fußnägel geschnitten hat…mussten dann nach ein paar Stunden den guten Bus gehen einen schrecklichen Minibus tauschen, in dem wie gesagt anstatt 15, 22 Leute plus kotzendem Hund Platz fanden. Saßen etwas eingequetscht zwischen Vietnamesen und unseren Rucksäcken in der letzten Reihe..da die Straßen nicht besser sondern eher schlechter wurden wir eigentlich die ganze zeit so durchgeschüttelt, sodass wir mit dem Kopf fast an der Decke oder am Sitz vor uns stießen. Aufgrund des rumgeschleuders ging die Kotzerei vom Hund auf andere Vietnamesen über und es wurden 10 sehr unangenehme Stunden. Zwischendurch mussten wir noch zweimal anhalten, da die Straßen vor uns erst noch gebaut werden mussten, bzw wegen der starken Regenfälle der letzten Tage im Fluss gelandet waren, sodass Schlamm nachgeschüttet und festgefahren werden musste..beruhigend! Irgendwann sind wir dann Gott sei dank in der Grenzstadt dien bien Phu angekommen, haben nur noch in einem schäbigen Lokal gegessen, den Bus für den nächsten Tag gebucht und sind völlig erschöpft ins hostelbett gefallen…
Voller Vorfreude auf die nächste Fahrt standen wir also am nächsten morgen um 6 Uhr früh auf und machten uns auf den weg zum Busbahnhof. Zu unserer Erleichterung sagen Bus und Fahrer viel vertrauenswürdiger aus als am Tag zuvor. Und sie waren es auch. Trotz schlechter Straßen hat der Fahrer es geschafft uns irgendwie zur laotischen Grenze zu bringen wo wir neben der visumsgebühr noch die inoffizielle und illegale “Stempelgebühr” bezahlen mussten…allerdings nur 1€, egal, so ist das hier. Viel schlimmer war, dass unser Grenzbeamter zwei Daumen mit jeweils einem Nagel an einer Hand hatte (!!) was wir völlig erschöpft natürlich unglaublich lustig fanden und uns vorstellten, wie er sein von uns illegal erworbenes Geld abends zwischen die Daumen steckt und es genüsslich zählt…der arme..eigentlich sind wir ja nicht so, bitte nicht falsch verstehen,wir waren einfach unglaublich durch! Nach ewiger warterei (ausstempeln im Vietnam, einstempeln in Laos etc) ging es dann in Laos weiter Richtung Luang Prabang. Dort kamen wir nach weiteren 10 Stunden an. Blöderweise hatten wir kein Hostel gebucht und so bekamen wir anstatt unseres bevorzugten dreier Zimmers nur ein sechser Zimmer. Die Entscheidung das Zimmer zu nehmen bereuten wir dann nachts, als yannick und ich von den Geräuschen die eine unserer Mitbewohnerin beim Sex mit einem Typen aus dem Hostel direkt im Bett nur knapp einen Meter weiter hervorbrachte, geweckt wurden. Ann hat die ganze grandiose Geschichte schön verschlafen ;) die glückliche! Am nächsten Tag dann Zimmerwechsel und ein bisschen planen. Den Tag darauf hab ich im Bett verbracht, aufgrund von Fieber und Kopfschmerzen etc während ann und yannick sich Räder geliehen und die Stadt angeschaut haben. Soll sehr schön gewesen sein. Der nächste Tag war krankheitstechnisch nicht besser, haben das Hostel gewechselt da yannick sich für ein paar Tage in den Dschungel verzogen hat und wir uns dann in Thailand wieder treffen wollten. Nach ein bisschen gegoogle und auf Nachfrage in der friemersheimer Apotheke über Petra haben wir festgestellt, dass es doch nicht so unwahrscheinlich ist, dass es sich bei der krankheitssache um malaria handelt. Da es in Laos so gut wie keine Ärzte gibt und die Apothekerin ihr okay gegeben hat, haben wir dann mal die Malerone ausgepackt, die ich dann die nächsten drei Tage genommen habe. Zwei Tage später haben wir uns trotz Krankheit dazu entschlossen wieder nach Thailand zu fahren, da dort essen sowie medizinische Versorgung sehr viel besser ist als in Laos. Also wieder in den Nachtbus, wieder schlimme Straßen gepaart mit Krankheit für mich und sorgen machen für Ann Christin die eindeutig schlimmste Fahrt. Außerdem steckte noch fer Bus vor uns ca 1 Stunde lang im Matsch und wir durften warten..dann buswechsel, über die thailändische Grenze (sehr unkompliziert und kostenlos!!) und ab nach Chiang Mai in den Norden Thailands. Busfahrt war abgesehen von Krankheit wirklich sehr gut und die Straßen ein Traum im Gegensatz zu Laos! Waren auch fast die einzigen im Bus und sind nach ein paar Stunden im Hostel angekommen. Ich bin sofort ins Bett und ann hat schön geskypt und auf yannick gewartet. Der kam auch irgendwann und so könnten wir uns am nächsten Tag (zwar etwas langsamer wegen mir) ein bisschen die Stadt anschauen. Danach ging’s für mich wieder ins Bett während ann und yannick noch auf dem nachtmarkt waren, wo yannick völlig überwältigt die ladyboys bestaunte ;) außerdem entdeckten die beiden ein deutsches Brauhaus gefunden in dem ein käsebrot umgerechnet 3 € gekostet hat. Also recht teuer für die Verhältnisse hier. Am Tag drauf blieb ich mal wieder im Bett um den letzten Malerone Schub so richtig genießen zu können, während ann und yannick sich Roller mieteten und einen Tagesausflug ins Tal des goldenen Dreiecks machten. Anns Roller fuhr auch glatte 10kmh sodass sie bergauf mitlaufen musste um irgendwo nach oben zu kommen. Der dann einsetzende Regen war wohl nicht gerade hilfreich ;)
Die nächsten Tage ging dann alles schon viel besser und wie machten und diesmal per Nachtzug auf nach Bangkok! Im Nachtzug sind wir fast erfroren, dank der viel zu hoch eingestellten Klimaanlage, sonst war’s aber generell netter als im Bus! Im Bangkok angekommen sind wir ab ins Hostel, natürlich konnten wir noch nicht aufs Zimmer, deswegen sind wir direkt in unser altes Hostel und haben die dicken Sachen die wir vor knapp 3 Monaten dort gelassen hatten, abgeholt. Alles noch da ;) dann also wieder zurück und ab und Bett bzw ab in den Pool auf dem Dach!! Sehr geil! Und einen Top überblick über Bangkok! Abends sind wir dann mal wieder auf die etwas Mallorca mäßige khao San Road gefahren um uns das Deutschland Frankreich Spiel anzuschauen! Hatten ein paar aggressive Franzosen hinter uns, die allerdings nach der ersten Halbzeit abgehauen sind ;) konnten den Rest also schön in Ruhe schauen!! Am Tag drauf haben wir lang geschlafen, yannick hat netterweise unsere bustickets nach koh tao besorgt während wir unsere Rucksäcke umgepackt und entschieden haben was nach Hause geschickt werden soll. Abends ging es noch auf unseren Lieblingsnachtmarkt auf dem wir gewohnt sehr gut gegessen haben!! Lange waren wir allerdings nichts unterwegs da wir am nächsten Tag früh auf den Wochenendmarkt wollten um vor allem yannicks Shoppingsucht zu erfüllen ;) waren auch recht erfolgreich! Dann ging’s ab zur Post, haben ein Paket von 4kg für 44€ aufgegeben was in ca 4 Monaten Zuhause ankommen soll…großartig.. Und wer hätte gedacht, dass wir das nochmal sagen, ein hoch auf die deutsche Post! Alles einfacher und günstiger! Ein paar wichtige Sachen nimmt yannick netterweise mit nach Hause und schickt sie von Köln nach friemersheim, danke :)!! Das war’s dann auch schon wieder mit Bangkok, haben dann abends den Nachtbus nach koh tao genommen, bzw zur Fähre, denn wie ihr sicher alle wisst, ist koh tao eine Insel (koh bedeutet übrigens Insel..). Hatten eine furchtbare holländische Familie vor bzw neben uns im Bus. Yannick saß neben der Mutter und hinter dem Vater, ich hinter der Mutter, ann hinter yannick. Der Vater hat seinen Sitz dann einfach mal bis zu yannicks Knien runtergeklappt, sodass der arme seine Beine so halb in den Gang strecken musste, was auch nicht viel besser war. Die Frau vor mir hat es auch probiert, da ich allerdings nicht am Gang saß war es einfach nicht möglich ihren Sitz so weit runter zu klappen da meine Beine im weg waren. Ann und ich haben versucht ihr das zu erklären, das ging allerdings nicht in ihren Kopf hinein und fragte deswegen ob meine Beine die ganze Nacht da sein würden, sie hätte schließlich fürs schlafen bezahlt…dass ich normalerweise meine Beine um 2 Uhr nachts abschraube und mir hinter die Ohren klebe hab ich ihr mal verschwiegen…es wurde also recht ungemütlich. Sind dann recht früh an der Fähre angekommen, mussten noch zwei Stunden warten und haben dann nochmal eine Stunde zur Insel übergesetzt. Haben dort nach ewig langer Suche einen netten kleinen günstigen Bungalow direkt am Strand gefunden. Glücklicherweise ist es hier in der Ecke auch schön ruhig, je weiter man den Strand hochgeht, desto mehr Party backpacker Leute sind da. Und die sind leider zu cool für uns..damit haben wir uns aber schon vor Monaten abgefunden und das klappt ganz gut, mit solchen Leuten möchte man sich auch nicht anfreunden! Waren gestern noch schön im sehr warmen und klaren Meer schwimmen, dann haben wir sehr gut gegessen und sehr früh ins Bett gegangen. Heute haben wir lange geschlafen, lange gefrühstückt, yannick war schwimmen und wir haben uns um Australien gekümmert. Ann hat netterweise all unseren Kram gewaschen während ich nun knapp 3 Stunden lang diesen ewig langen Eintrag übers Handy geschrieben habe…wer bis hier hin durchgehalten hat: herzlichen Glückwunsch und vielen dank fürs lesen ;) wir werden jetzt essen und dann hoffentlich bis 3 Uhr nachts durchhalten um schön am Strand das erste Halbfinalspiel zu schauen :)!! Oh wir haben übrigens auch unsere Rückflüge gebucht, kommen am 12.06.15 abends in Frankfurt an! Die Planungen für unsere Kartoffel/Käseparty können also starten ;)!! So jetzt bin ich fertig..viele liebe Grüße an euch alle, wir vermissen und drücken euch!!