They used to sing about the birds and the bees…

Halló aus Island und willkommen zu unserem wohl letzten Blogeintrag dieser Reise.

Island!!

Unfassbar schön, nur leider etwas grau, verschneit und windig im Moment. Wir sind nun fast drei Tage hier (sind knapp dem Schneesturm in New York entkommen, was ein Glück!) und schon sehr begeistert von Land und Leuten!

Reykjavik ist schön und klein und wir haben es in der kurzen Zeit in der wir hier sind schon fast komplett gesehen. Insgesamt ist Island ungefähr nur dreimal so groß wie die Niederlande und hat knapp 370.000 Einwohner (weniger als Duisburg…). Alles erinnert recht stark an Neuseeland (abgesehen vom Schnee natürlich).

Unser Hostel heißt „KEX“ was übersetzt so viel heißt wie Keks und ist wunderschön, mit Abstand das schönste Hostel der Reise (bzw. wohl auch das schönste Hostel in dem wir je waren). Die Leute, die wir hier bis jetzt hier kennengelernt haben sind alle unfassbar nett, was unter anderem auch dazu führte, dass wir gestern einen spontanen Roadtrip mit drei unserer Mitbewohner machten. Raus ging es aus Reykjavik und ab ins „echte“ Island. Schnee, Eis, Wasserfälle, Vulkane, Gletscher und schwarze Strände. Traumhaft schön, wir können es kaum erwarten nochmal im Sommer herzukommen. Ist ja praktischerweise auch nur knapp 3 Flugstunden von uns entfernt.

Leider ist das Wetter mal wieder nicht so auf unserer Seite und unsere Nordlichter Tour wurde schon zweimal abgesagt. Hoffentlich haben wir die nächsten Tage noch Glück. Im Moment sitzen wir in einem sehr gemütlichen Cafe voll mit alten Sofas und Sesseln, trinken heiße Schokolade und schauen dem Schneetreiben draußen zu. Heute Nachmittag werden wir in uns gemütlich in einen von Reykjaviks vier Hot Tubs setzen, den Kopf in den Schnee halten während alles vom Kopf abwärts im heißen Wasser entspannt.

Morgen werden wir zu unserem nächsten und letzten Roadtrip aufbrechen (wieder mit zwei unserer Mitbewohner, Roy und Elise, beide aus Australien) um ein Stück des Golden Circles (eine der bekanntesten Touristenrouten gesäumt von Wasserfällen, Geysiren und Seen) zu erkunden. Donnerstag wird dann nochmal entspannt und wir werden versuchen uns schonmal kopfmäßig ein bisschen auf Zuhause einzustellen.

Sonst haben wir die letzten Tage mal ein bisschen gerechnet, überlegt und kurz ein paar Fakten der letzten knapp 10 Monate zusammengefasst:

In genau 303 Tagen in denen wir unterwegs waren, haben wir ungefähr 50.350km zurück gelegt (Luftlinie, bedenkt man zum Beispiel die verqueren Busrouten in Asien kommen wahrscheinlich noch ein paar Kilometer mehr dazu).

Wir haben 10 Länder auf 4 Kontinenten besucht, in 23 verschiedenen Hostels und auf 6 Sofas bei unterschiedlichen Leuten auf der ganzen Welt übernachtet.

Zusammen haben wir 14 ½ Bücher gelesen, 5 paar Schuhe durchgelaufen, sind 2 mal per Anhalter gefahren und haben 2 Musicals besucht.

Dinge die wir verloren haben/die kaputt gegangen sind/oder die wir dummerweise irgendwo liegen gelassen haben:

  • ein Handy (fiel vom Balkon unserer Wohnung in Sydney)

  • der Laptop (ging in Asien kaputt, bekamen wir in Neuseeland wieder)

  • diverse T-Shirts, Strumpfhosen, Schuhe, Strickjacken, Ohrringe..(das Meiste davon ist unerklärlicherweise in den Tiefen unserer Rucksäcke verschwunden)

  • zwei Tupperdosen (eine liegt wahrscheinlich immer noch in Byron Bay im Kühlschrank des Campingplatzes, die andere liegt ziemlich sicher bei unserem Housesitting Job in New York)

  • ein Buch (verloren auf der Harry Potter Halloween Party in Wellington)

  • eine Flasche Wein (auch in Wellington im Hostel)

  • ein Nackenkissen (gekauft in Australien, vergessen in Neuseeland)

Dinge die wir gefunden haben oder die uns netterweise geschenkt wurden:

  • eine gelbe Mütze (gefunden Silvester in einer Metrostation in New York)

  • einen Ring (auch Silvester in New York)

  • eine Jacke (…auch Silvester in New York…)

  • Bücher (Danke Tom für Game of Thrones, sonst Hostels…)

  • Toilettenpapier (…“gefunden“..überall..man wird ja geizig)

  • Spielkarten (auf einer Toilette einer Campingplatz Toilette in Neuseeland)

  • Bier (…auch auf besagter Toilette..)

  • eine Teekanne (World Bar in Sydney)

  • einen Teebecher (gefunden in Kais Uni)

Unsere Top 3 (in unbestimmter Reihenfolge)…

Städte: New York, Melbourne, Wellington

Landschaften: Neuseeland/Island (sehr ähnlich), Australien, Vietnam

Netteste Einheimische: Thailand, Australien, Neuseeland

Hostels: KEX (Reykjavik, Island: wunderbar gemütlich), Nomads (Wellington, Neuseeland: kostenloses Abendessen!), City Backpackers (Christchurch, Neuseeland: Steckdosen an den Betten, sehr wichtig!)

Feierei: Auckland!!! (Neuseeland), Wellington, Harry Potter Halloween (Neuseeland), Koh Tao (Thailand)

Hier hin nie wieder : Laos, Ho Chi Minh City (Vietnam), LA (USA)

Beste Wetter: Thailand, Vietnam, Fiji

Bestes Essen: Nah Trang (Vietnam, 5 Gänge Menü mit Getränk für 5 Dollar), Bangkok (Thailand, On Nuit Nachtmarkt), Curry!), Helpx Levin (Neusseland)

Beste Betten: Sydney (Australien, Airbnb), Levin (Neuseeland, Helpx), Camper in Australien

Schlimmster Sonnenbrand: Neuseeland nach dem Sea Kayaking, Fiji, Thailand

Beste Campingplätze: Byron Bay (Australien), Queenstown, Christchurch (eigentlich waren in Neuseeland alle Campingplätze sehr gut, selbst die kostenlosen)

Unerwartete Begegnungen: Subway New York Filmemacher, Richard Taylor, Hodor (!)

Schlimmste Ausflüge: Vogelpark Wellington Neuseeland (verkatert nach Halloween), Phong Nah Cave Vietnam, Sappa Vietnam

Schönste Ausflüge: Hobbiton Neuseeland, Ninh Binh Bootstour Vietnam, Sappa Vietnam

Lieder die wir gehört haben: Let her go – Passenger (mp3 Player, Radio, Supermärkte, Nachbarn, auf den Fähren, Hey there Delilah – Plain White Ts (das erste Lied auf dem mp3 Player im Camper, der immer wieder von vorne angefangen hat..!!), Golden Circle – Honig, (weil es schön ist!)

Am meisten…

… Dinge im Supermarkt kaufte Julian

… gegessen haben wir beim Helpx Job in Levin

… Geld gaben wir in Australien aus

… gefroren haben wir in Australien und Island

… gestunken hat es in Rotorua (und unserem Hostelzimmer in Christchurch)

… geregnet hat es in Sydney

… getrunken haben wir in Auckland

… Angst auf den Straßen hatten wir in Los Angeles

… Schokolade aßen wir in Australien (TimTams!)

… Schnee lag in Island

… nass wurden wir beim Songkran (asiatisches Neujahrsfest) in Thailand

Die/Der/Das lustigste/n…

…Witze erzählteYannick („Yannick erzähl mal ´nen Witz?“ – „Was gibt’s denn für Witze?“)

… Modetrends fanden wir in Bangkok

… Kellner gab es in Kambodscha („Why not?“)

… Lied, das wir kennen und lieben lernten war „Kung for en Dag“

… Tradition lernten wir auf den Fijis kennen (Schlammwasser trinken…lecker)

Die/Der/Das/Den beste/n…

… Bar fanden wir in New York (Marie´s Crisis)

… heiße Schokolade tranken wir in Reykjavik im Stofan Café

… Spontanaktionen fanden in Kambodscha (Bierglasmusik mit Emma und Agathe) und Island statt (Roadtrip mit Roy, Elise und Johnny)

… Flug war der von Singapur nach Melbourne (Danke Emirates für unglaublich gutes Essen und die beste und größte Filmauswahl)

… (und günstigste) Markt besuchten wir in Bangkok

Alles in allem eine sehr gelungene Zeit!

Vielen Dank für alles!

Wir freuen uns schon sehr auf euch :)!

Bis dahin…macht es gut, wir sehen uns ganz bald wieder!

Dörthe und Ann-Christin

Jumping up and down the floor,
My head is an animal.
And once there was an animal,
It had a son that mowed the lawn.
The son was an ok guy,
Thay had a pet dragonfly.
The dragonfly it ran away
But it came back with a story to say.

Her dirty paws and furry coat,
She ran down the forest slope.
The forest of talking trees,
They used to sing about the birds and the bees.

The bees had declared a war,
The sky wasn’t big enough for them all.
The birds, they got help from below,
From dirty paws and the creatures of snow.

And for a while things were cold,
They were scared down in their holes.
The forest that once was green
Was colored black by those killing machines.
But she and her furry friends
Took down the queen bee and her men.
And that’s how the story goes,
The story of the beast with those four dirty paws.

(Dirty Paws  – Of Monsters and Men)

3 Gedanken zu „They used to sing about the birds and the bees…

  1. Nora

    1) mich freut es wahnsinnig, dass euch Island auch so gut gefällt. Hoffe einige meiner tipps konnten euch helfen.
    Eure “kleine” Zusammenfassung fand ich persönlich auch sehr amüsant.
    Aber hattet ihr nicht ursprünglich geplant erst später von Amerika nach island zu fliegen?
    Liebe grüße Nora

    P.s.: bin mittlerweile wieder in LA. :D allerdings in einem anderen, besseren hostel. Da es für mich ja von hier aus bald weiter geht..

    Antworten
    1. Dörthe

      Hey Nora :)!
      Ja deine Tipps haben uns noch eine ganze Ecke weiter gebracht, danke nochmal! Wir lieben Island. Schreiben dir die nächsten Tage nochmal ausführlicher über WhatsApp bezüglich Fiji und Australien.
      Ja unser Plan war ursprünglich ein anderer, erklären wir auch noch ausführlicher ;)
      Erstmal noch viel Spaß in LA, pass bloß auf dich (und deine Kamera) auf.
      Liebste Grüße

      Antworten
      1. Nora

        Hey,
        Ach, das freut mich zu hören. Bin schon gespannt auf eure Tipps. Am Mittwoch geht’s für mich schon ans andere Ende der Welt

        Antworten

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